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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Friesland Politik

Spielplatz: Bei 150 000 Euro deckeln

28.10.2019

Jever Die SPD-Fraktion im jeverschen Rat wird „nicht die Hand heben für den Verkauf des Spielplatzes Georg-von-der-Vring-Straße“: Das haben Elke Vredenborg und Dieter Janßen als Fraktionsspitze jetzt bekräftigt. „Wir wollen den Spielplatz Georg-von-der-Vring erhalten“, sagte Janßen.

Wie berichtet, war im Finanzausschuss die Vergabe des Spielplatzes an Bauinteressenten auf Antrag von Karl Oltmanns (FDP) verschoben worden. FDP, SWG und SPD sehen mit Blick auf den auf Eis gelegten Mehrgenerationenspielplatz im Freizeitgelände neuen Diskussionsbedarf über die Spielleitplanung.

Kompromiss abgelehnt

Laut Janßen hatte die SPD im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss den Kompromiss-Vorschlag unterbreitet, nur einen Teil des Von-der-Vring-Spielplatzes – er ist 1800 Quadratmeter groß – zur Bebauung zu verkaufen. Dem hätten die Anlieger im Vorfeld zugestimmt, sagte er. „Hätte man das gemacht, hätte man sich das jetzige Theater sparen können“, so Janßen.

Die vom Rat beschlossene Spielleitplanung sieht vor, dass die Verkaufserlöse aus stillgelegten Spielplätzen in die Aufwertung anderer Spielplätze im Stadtgebiet fließen. Ursprünglich sollte so auch der große neue Spielplatz im Freizeitgelände gestemmt werden – doch angesichts Kosten von 900 000 Euro bzw. 1,2 Millionen Euro, wenn er komplett barrierefrei wird, war dieses Vorhaben im Fachausschuss auf irgendwann verschoben worden.

Die SPD fordert in diesem Zusammenhang, die Investition in den Mehrgenerationenspielplatz auf 150 000 Euro zu deckeln.

Auch wenn sich die SPD gegen den Verkauf des Spielplatzes Von-der-Vring-Straße sperrt, sage man nicht grundsätzlich Nein zur Stilllegung von Spielplätzen, betont Janßen: So habe seine Fraktion vorgeschlagen, den Bolzplatz Johannes-Brahms-Straße aufzugeben und die Fläche der Wohnungsbau Friesland zum Bau eines weiteren Wohnblocks mit Sozialwohnungen zu übereignen. „In diesem Zusammenhang könnte das ganze Quartier überplant werden“, meint Elke Vredenborg.

Im Haushalt 2020 will die SPD im Stadtrat einen Schwerpunkt aufs Freibad legen: Das wird im kommenden Jahr 40 Jahre alt – „da muss investiert werden“, so Vredenborg. Dachsanierung und Erneuerung der Technik stehen dort an.

Ein weiteres Thema, das die SPD voranbringen will, ist der Fahrradverkehr. Dieter Janßen ärgert ein bisschen, dass die anderen Ratsfraktionen – insbesondere Grüne und FDP – den Fahrradverkehr plötzlich für sich entdeckt haben. „Die SPD ist seit 2011 an dem Thema dran und hat maßgeblich an Konzepten mitgearbeitet“, sagt er. Und Ideen zur Förderung des Fahrradverkehrs liegen seit Jahren seitenweise vor – „das muss nur endlich mal umgesetzt werden. Doch leider bewegt sich wenig“, kritisiert er.

Gegen den „Häuptling“

Das gleiche gelte für den Tourismus: „Da muss nun endlich etwas passieren“, sind Vredenborg und Janßen einig. Sie kritisieren, dass die Tourist-Info nun nicht durch einen weiteren „Indianer“, sondern durch einen „Häuptling“ verstärkt wird. „Unsere Forderung lautet nach wie vor, dass die Öffnungszeiten der Tourist-Info mehr dem Tourismus angepasst wird“, so Vredenborg. Und in Sachen Spielleitplanung sollte 2020 ebenfalls mit der Umsetzung begonnen und Spielplätze aufgewertet werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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