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NWZonline.de Region Friesland Politik

Volkstrauertag: Nur Kränze erinnern diesmal an Opfer

16.11.2020

Jever /Schortens Kein Spielmannszug, der die Nationalhymne spielt, keine Abordnungen von Schützenverein und Feuerwehr, keine Gedenkreden, keine mahnenden Worte, kein Gebet: In aller Stille haben Abordnungen des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ in Hohenkirchen, Schortens und Jever am Sonntag Kränze an den Gedenktafeln und Denkmälern für die Gefallenen der Kriege abgelegt. Die Stadt Jever ließ ihre Kränze liefern. Die jeversche Friedensbewegung hat wie immer den Schlossplatz mit einem großen Friedenszeichen geschmückt.

Spenden an Volksbund

Im Corona-Jahr findet keine Haus- und Straßensammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Der Volksbund-Kreisverband Friesland bittet deshalb um Überweisung von Spenden. Die werden dazu verwandt, Gräber von deutschen Kriegstoten im Ausland zu pflegen und weiter nach bislang vermissten Menschen zu suchen.

Mehr Infos unter www.friesland.de/volksbunddeutschekriegsgraeberfuersorge

digitale Spendendose unter www.volksbund.de/helfen/spendenhelfen/onlinespenden

Etwas verloren stehen die Soldaten um Oberst Marc Vogt und einige Bürger nach der Kranzniederlegung auf dem jeverschen Schlossplatz. In Corona-Zeiten geschieht selbst das Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt unter ferner liefen.

Auch in Sande hatte die Gemeinde Kränze an den Kriegs-Denkmälern niedergelegt – Bürgermeister Stephan Eiklenborg hatte dazu aufgerufen, dass die Bürgerinnen und Bürger im Nachgang allein dort der Toten von Kriegen und Gewalt gedenken.

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Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers mahnte zum Volkstrauertag: „Frieden ist ein Gut, das es zu schützen gilt.“ Auch 2020 sei es wichtig, daran zu erinnern, dass Frieden, Zusammenhalt und Freiheit nicht selbstverständlich sind, so Albers: „Wir müssen diese Güter schützen. Denn neue Krisen und Kriege zeigen uns leider immer wieder, wie zerbrechlich Frieden ist.“

Besonders die Jüngeren müssten weiter für die Folgen von Krieg, Gewalt und Ausgrenzung sensibilisiert werden, um für den Frieden einstehen zu können, so Albers. „Dafür muss Erinnerungsarbeit auch künftig vorangetrieben werden. Ich hoffe darauf, dass wir vermehrt die Jugend erreichen und sie dabei unterstützen können, sich kritisch mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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