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NWZonline.de Region Friesland Politik

Schreiben sorgt für Irritation: Ibenweg in Jever: Hinterbebauung nicht möglich

15.05.2021

Jever Die Anlieger am Ibenweg in Jever sind beunruhigt: Anfang Mai hatten sie ein Schreiben einer jeverschen Immobilienfirma im Briefkasten. Darin wird ihnen Beratung zur Bebauung ihrer Hintergrundstücke angeboten – vor allem der Hinweis auf eine weitere Immobilienfirma, die auf die Erschließung von Baugebieten spezialisiert ist, lässt bei vielen Eigentümern am Ibenweg die Alarmglocken läuten.

Das höre sich so an, als sollten ihnen ihre Gärten weggenommen werden, um dort weitere – klotzige – Gebäude zu errichten, sagt ein Anlieger.

Die Maklerfirma verweist in ihrem Schreiben auf die „Neufassung des Bebauungsplans 40 Ibenweg“: Dadurch werde die Hinterbebauung der Grundstücke ermöglicht. „Sie haben die Möglichkeit, einen teil ihres großen Grundstücks zu veräußern bzw. selbst zu bebauen“, steht in dem Anschreiben.

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Das stimmt nach Auskunft von Dietmar Rüstmann vom Bauamt der Stadt Jever allerdings nicht: „Es gibt keine Neufassung des Bebauungsplans Ibenweg“, sagt er: Dort gilt ein Bebauungsplan von 1990 – und der schließt Hinterbebauung aus. „Und ansonsten gilt: keiner kann gezwungen werden, Teile seines Grundstücks zu verkaufen“, betont Rüstmann.

Dass seit einigen Wochen verstärkt Werbeschreiben und Angebote von Immobilienmaklern in den Briefkästen landen, ist offenbar eine Reaktion auf die Aktivitäten der Plattform „Scoperty“: Seit Jahresanfang stehen 35 Millionen Wohnhäuser von Wangerooge bis an die Alpen mit Preisschild auf der Scoperty-Seite im Internet. Auch wenn sie gar nicht zu verkaufen sind.

Das Start-up aus München greift öffentlich zugängliche Daten ab – beispielsweise von den Katasterämtern. Ein Algorithmus berechnet dann ein Preisfenster für jede Immobilie.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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