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NWZonline.de Region Friesland Politik

Barrierefrei und für jedes Alter

05.10.2017

Jever Wie sollen Jevers Spielplätze künftig gestaltet sein? Ideen dazu kamen bei den drei Planungs-Workshops von Klein und Groß, Jung und Alt. „Die große Beteiligung an den Workshops fand ich sehr positiv“, freut sich Bürgermeister Jan Edo Albers: „Wenn es an die Umsetzung geht, brauchen wir auch auch wieder viel Beteiligung“, kündigt er an.

Insbesondere die Kinder aus den Schulen haben tolle Arbeit geleistet, freut sich Albers: Ganze Schulklassen hatten Ideen eingereicht.

Und auch das „Projekt Sophie“ um Anke Casper hat sich Gedanken gemacht – das Thema Barrierefreiheit liegt ihr sehr am Herzen. Anke Casper wünscht sich einen Mehrgenerationen-Spielplatz in den Wallanlagen – neben Spielgeräten für die Kleinen seien immer auch Sitzplätze für die Großen eine Bereicherung. „Wir würden den Bau eines barrierefreien Spielplatzes für alle Generationen gern unterstützen – auch durch die Suche nach Sponsoren“, kündigt Casper an.

Beim Besuch in Hamburg hat sie einen Spielplatz im Bau entdeckt, bei dem ihr sofort gefallen hat, dass er komplett umzäunt ist – zum Schutz der Kinder und Erwachsenen. „Und statt Sand auf dem Boden wären Fallschutzmatten angenehm – sie sind eine große Erleichterung für alles, was Sauberkeit, Hygiene und Bequemlichkeit angeht. Und sie sind auch mit Rollstuhl/Rollator/Kinderwagen befahrbar und wasserdurchlässig, halten also Nässe fern und sind auch wärmend“, berichtet sie.

Die Barrierefreiheit spielt im Spielplatzkonzept eine große Rolle, sagt auch Bürgermeister Albers: „Ziel ist, übers Stadtgebiet verteilt und für jede Generation erreichbar attraktive Spielplätze auch als Mehrgenerationen-Plätze anzulegen.“ Es gilt, „weniger Spielplätze richtig gut zu machen. Wir werden zusehen, dass für alle etwas hinbekommen“, sagt er.

Wie geht es weiter mit der Spielplatzplanung?

Nach den drei Workshops in Cleverns, Moorwarfen und Jever erarbeitet das Planungsbüro „StadtKinder“ nun die Spielleitplanung für das jeversche Stadtgebiet. Ende Oktober/Anfang November soll das Konzept dann vorliegen.

Darin enthalten sind Empfehlungen, welche der 46 Spiel- und Bolzplätze erhalten bleiben sollten und welche verzichtbar sind; wie mit Grünanlagen verfahren werden soll. Und es gibt natürlich konkrete Empfehlungen, wie die vorhandenen Spielplätze attraktiver gemacht werden können.

Voraussichtlich im Februar 2018 soll der Stadtrat über das Spielplatzkonzept beschließen. Ziel ist, noch 2018 mit der Umsetzung zu starten. „Wir wollen nicht nur planen, sondern gleich loslegen“, sagt Bürgermeister Jan Edo Albers. So könnte ein Musterspielplatz erstellt werden.

Eine Idee ist, im Sport- und Freizeitgelände zu starten. Dort soll dann ein konkretes Bürgerprojekt umgesetzt werden – Mithilfe der alten und jungen Jeveraner wird dann gefragt sein.

Finanziert werden soll die Neugestaltung der Spielplätze zumindest teilweise aus den Verlaufserlösen von stillgelegten Spiel- und Bolzplätzen. Die Stadt plant eine Vermarktung als Baugrundstücke. Und natürlich hofft die Stadt auf Fördermittel – darum kümmert sich das Planungsbüro.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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