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NWZonline.de Region Friesland Politik

Friesischer Löwe wacht über Neubau

24.05.2019

Jever Er ist das Wappenzeichen der Jeverschen Häuptlinge und findet sich heute gemeinsam mit zwei Ankerkreuzen, die an das Familienwappen der Grafen von Bentinck – einstige Herrscher über Varel – erinnern, im Wappen des Landkreises Friesland: der friesische Löwe. Seit Donnerstag wacht er nun, von Schrottkünstler Diedel Klöver zum Leben erweckt, über das neue Verwaltungsgebäude am Schlosserplatz in Jever.

Der Bau wurde am 70. Jahrestag des Grundgesetzes mit zahlreichen Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Architekt Enno Schneider aus Berlin in Jever eingeweiht.

Wie berichtet, hatte es in der Vergangenheit viele Diskussionen in Jever um das neue Gebäude gegeben – der Gebäudeentwurf war längst nicht bei allen Jeveranern auf Gegenliebe gestoßen. Am Donnerstag waren sich nun alle Redner einig, dass sich das nur 9,20 Meter hohe Klinker-Gebäude harmonisch und nahezu unauffällig in den Schlosserplatz einfügt.

„Es sollte die beste Architektur sein, die wir für Jever bekommen konnten“, sagte Dr. Martin Dehrendorf, Baudezernent beim Landkreis, der sich vehement für einen Architektenwettbewerb eingesetzt hatte.

Im neuen Verwaltungsgebäude sind die Fachbereiche Gesundheit, Soziales und Ordnung untergebracht, die ab 12. Juni in das neue Gebäude umziehen. 82 Mitarbeiter werden dort künftig ihre Arbeitsplätze vorfinden.

Das ehemalige Gesundheitsamt an der Beethovenstraße wird in den kommenden zwei Jahren von Mitarbeitern des Kreisamts an der Lindenallee genutzt, denn dort muss nach und nach die Elektrik und die EDV erneuert werden. „Dann sind die Büros im Kreisamt für diese Zeit nicht nutzbar“, erklärte Kreissprecherin Nicola Karmires.

Auch für das Parkplatzproblem zeichnet sich laut Landrat Sven Ambrosy eine Lösung ab. Der Kreis verhandelt seit Beginn der Planungen mit der evangelischen Kirche über das Kirchengelände Blaue Straße – nun soll es eine Einigung geben. „Wir wollen 33 Stellplätze bis 2020 dort fertigstellen“, sagte Ambrosy. Bis dahin wird die noch unbebaute Fläche hinter dem neuen Verwaltungsgebäude als Parkplatz genutzt.

Dort sollen später Wohnungen gebaut werden – dafür soll bis Dezember dem Kreistag ein Konzept für einen Investorenwettbewerb vorgelegt werden.

Der Verwaltungsneubau liegt laut Landkreis mit 6,2 Millionen Euro im Kosten- und im Zeitplan. Einige Restarbeiten müssen nun noch abgeschlossen werden. Die Säulen im Eingangsbereich des Neubaus erinnern an das Kreisamt an der Lindenstraße, das zur Zeit des NS-Regimes in Jever errichtet wurde. „Der Neubau ist ein Kontrapunkt, hier haben Demokraten für die Bürger gebaut“, sagte Landrat Sven Ambrosy.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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