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NWZonline.de Region Friesland Politik

Kirche: Aktion „Maria 2.0“

15.05.2019

Jever /Wangerooge Die Initiative „Maria 2.0“ hat das Jeverland erreicht: Frauen der kath. Pfarrei St. Benedikt unterstützen den Ruf nach Gleichberechtigung in der Kirche. So hat die kfd – die kath. Frauengemeinschaft Deutschlands – den Brief an Papst Franziskus an die Tür von St. Marien gehängt und bittet Kirchenbesucher um Unterstützung.

In der St. Willehad-Gemeinde Wangerooge hat als Zeichen der Solidarität die Königsskulptur mit dem Pflaster den Mund verklebt bekommen. „Künstler Ralf Knoblauch hatte die Idee, alle, die eine seiner Königinnen und Könige erworben haben, zu bitten, ihnen den Mund zuzukleben“, sagt Pfarrer Egbert Schlotmann. „Gern war ich bereit, seine Idee aufzugreifen.“

Die Initiative „Maria 2.0“ startete in Münster – katholische Frauen fordern eine Reform der Kirche, die Gleichstellung von Mann und Frau. Und sie prangern die Missbrauchsskandale an. Noch bis 18. Mai wurde ein „Kirchenstreik“ ausgerufen: Bis Samstag sollen Frauen keine Kirche betreten.

Im Brief an Papst Franziskus beklagen die Frauen die Missbrauchsfälle und ihre Vertuschung. Hauptanliegen ist aber, dass sich die Ämterstruktur ändert. „Frauenlob wird gern von Kirchenmännern gesungen, die aber allein bestimmen, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen“, heißt es im Brief: „In ihrer Mitte dulden sie nur eine Frau: Maria. Auf ihrem Sockel. Da steht sie. Und darf nur schweigen.“


Petition unter   www.mariazweipunktnull.de 
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