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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ökumene fordert Schuldenerlass für Simbabwe

30.01.2020

Jever Die Mitglieder des ökumenischen Arbeitskreises Jever bereiten den Weltgebetstag 2020 vor. Die Gebetsordnung unter dem Motto „Steh auf und geh!“ wurde von Frauen aus Simbabwe verfasst. Das afrikanische Land steht auch im Mittelpunkt der Feier, die am Freitag, 6. März, um 17 Uhr in der St. Marien-Kirche in Jever beginnt. Zuvor lädt der Arbeitskreis zu mehreren Veranstaltungen ein.

Mit Blick auf Simbabwe bedeutet „Steh auf und geh!“ eine Menge Mut und Kraft, jeden Tag wieder aufzustehen und zu gehen – bei 80 Prozent Arbeitslosigkeit und anderen wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Die Frauen in Simbabwe aber sind stark, stehen jeden Tag wieder auf und kämpfen für Gleichberechtigung und gegen Gewalt.

„Steh auf und Geh!“: Der Weltgebetstag 2020

Am Freitag, 6. März, wird weltweit der ökumenische Weltgebetstag der Frauen unter dem Motto „Steh auf und geh!“ gefeiert. Bereits im Vorfeld finden in Jever öffentliche Veranstaltungen zu dem afrikanischen Land Simbabwe statt. Die nächsten Veranstaltungen: 

Dienstag, 4. Februar, um 16.30 Uhr, im Gemeindehaus Karlshof: Bibelarbeit zu Johannes 5, 2-9a, mit Pastoralreferent in Sonja Lücke

Mittwoch, 19. Februar, 19 bis ca. 22 Uhr, Gemeindehaus Karlshof: Gemeinsames Kochen von Speisen nach Rezepten aus Simbabwe. Zur besseren Organisation wird bis 14. Februar um kurze Anmeldung gebeten unter Tel. 04461/3181 (Pfarrbüro) oder 2794 (Gabriele Tiaden)

Donnerstag, 27. Februar, 19 bis 20 Uhr, St. Marien-Kirche: Singprobe der Weltgebetstag-Lieder mit Bruder Gereon Perse.

Freitag, 6. März: 17 Uhr, St. Marien-Kirche: Gottesdienst zum Weltgebetstag, anschließend Beisammensein und Suppe im Gemeindehaus Karlshof

Seit 20 Jahren herrscht Wirtschaftskrise, es begann eine bis heute anhaltende massive Abwanderung. Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Allerdings bestehen Frauenrechte nur auf dem Papier: Besonders auf dem Land herrscht das Patriarchat, weil Männer dort häufig nur das traditionelle Gewohnheitsrecht gelten lassen, heißt es in den Ausführungen der Organisatorinnen des Weltgebetstags. So werden zum Beispiel Frauen nach dem Tod ihres Mannes ihrer Besitztümer beraubt und vertrieben. Die häusliche Gewalt gilt als natürliches Recht von Männern und die Zwangsverheiratung von jungen Mädchen ist weiterhin üblich.

Es gibt viele zivilgesellschaftliche Organisationen in Simbabwe, die der untätigen Regierung nicht länger zusehen wollen, sondern die selbst für eine Verbesserung kämpfen. Diese Organisationen will der Weltgebetstag unterstützen. Sie unterstützen Projekte wie den Envision Zimbabwe Women’s Trust – eine Frauenstiftung, die sich für Konfliktlösungen und eine von Frauen getragene Entwicklung vor allem in den ländlichen Bereichen einsetzt. Ziel ists, Frauen und Männer, Jung und Alt an einen Tisch zu bringen, damit Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie in Simbabwe nicht mehr länger nur leere Worte sind. Weitere Projekte drehen sich um politische Teilhabe und um die Gesundheitsversorgung.

In diesem Zusammenhang appelliert das Weltgebetstag-Komitee an die Bundesregierung, dem Land Schulden zu erlassen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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