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Aktualisiert vor 34 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Politik

Wähler geben sich die Klinke in die Hand

13.09.2017

Jeverland In den Rathäusern des Jeverlands ist die Bundestagswahl in vollem Gang – und die Briefwahl wird in diesem Jahr intensiv genutzt: So haben in der Gemeinde Wangerland bisher rund 1100 Wahlberechtigte von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Das sind bereits jetzt zur Halbzeit viel mehr Briefwähler als insgesamt bei der Kommunalwahl im September 2016, als knapp 900 Wangerländer die Briefwahl nutzten, sagte Peter Podein von der Gemeinde Wangerland auf Nachfrage.

Auch im Rathaus Jever geben sich die Wählerinnen und Wähler die Klinke in die Hand. „Das läuft“, sagt Christian Noack vom Wahlamt der Stadt: Bereits jetzt haben mehr Jeveraner die Briefwahl genutzt als bei der Kommunalwahl.

Auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte zur Wahl

Auch Wahlberechtigte, die für die Bundestagswahl am 24. September keine Wahlbenachrichtigungskarte bekommen haben, können ihre Stimme abgeben: Bürgerinnen und Bürger, die im Wählerverzeichnis ihrer Stadt oder Gemeinde eingetragen sind, können in ihrem Wahllokal ihr Wahlrecht gegen Vorlage des Personalausweises ausüben. Auf Rückfrage im jeweils zuständigen Wahlamt in den Rathäusern wird der Eintrag im Wählerverzeichnis überprüft und falls erforderlich eine Ersatzbenachrichtigungskarte ausgestellt.

Für alle Wählerinnen und Wähler besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, von der Briefwahl Gebrauch zu machen. Der für die Briefwahl erforderliche Wahlschein und die Briefwahlunterlagen können schriftlich, mündlich oder auch online im jeweiligen Rathaus beantragt werden.

Wahlschein und Briefwahlunterlagen können auch direkt angefordert werden:

    auskunft.kdo.de/iws/start.do?mb=81

Das Wahlamt Jever ist bereits dabei, parallel die Landtagswahl vorzubereiten, die am 15. Oktober ansteht. „Das wird mit der Briefwahl etwas knapper“, sagt Noack: Ab Ende September soll Briefwahl möglich sein – damit wird sich die Möglichkeit, vorab seine Stimme abzugeben, auf knapp zwei Wochen beschränken.

Auch sonst gibt es am Bundestags-Wahltag Besonderheiten: Im Wahllokal Rahrdum wird eine repräsentative Wahlstatistik geführt. Das bedeutet, dass die Stimmzettel nach Altersgruppen und Geschlecht ausgegeben werden. Sie werden dann zur offiziellen Wahlauswertung herangezogen: Erhoben werden Daten zum Wahlverhalten – etwa zur Stimmabgabe verschiedener Altersgruppen.

„Das Wahlgeheimnis bleibt dabei gewahrt“, betont Noack: Die repräsentativen Stimmzettel werden normal ausgezählt und dann gesammelt ans Bundesamt für Statistik zur erneuten Auswertung geschickt, erklärt er.

Auch der Wahlbezirk Wangerooge und das Wangerländer Wahllokal Hooksiel sind zur Erhebung der repräsentativen Wahlstatistik ausgewählt worden.

Wer eine statistische Erfassung seiner Wahlentscheidung vermeiden möchte, muss im Vorfeld die Briefwahl nutzen.

Eine weitere Besonderheit erwartet die Wähler im jeverschen Wahllokal 180 Zerbster Straße: Dort befragen Mitarbeiter des Wahlforschungs-Instituts infratest dimap die Wählerinnen und Wähler direkt nach Stimmabgabe nach ihrer Wahlentscheidung: Die Antworten fließen in die Hochrechnungen und Statistiken ein, die ab 18 Uhr veröffentlicht werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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