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NWZonline.de Region Friesland Politik

Jugendhilfe soll zentral koordiniert werden

25.06.2015

Varel Die Kreisjugendpflege solle künftig nur noch von einer Person koordiniert werden. Das forderte jetzt die Kreisjugendpflegerin Birgit Renken bei der Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses im Vareler Waisenstift. „Damit soll die enge Vernetzung aller beteiligten ehren- und hauptamtlichen Akteure sowie die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Jugendarbeit erreicht werden.“

Zielgerichtet fördern

Derzeit werden die Aufgaben von drei Mitarbeiterinnen des Kreises geleistet. Zu den Aufgaben gehören neben der Vernetzung auch die Schaffung positiver Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche, die finanzielle Förderung oder die Umsetzung des erzieherischen und gesetzlichen Jugendschutzes. „Wir wollen die Kinder und Jugendlichen aus Friesland durch unsere Arbeit in ihrer Entwicklung zu eigenständigen und verantwortungsvollen Individuen begleiten und unterstützen“, sagte Renken.

Die Kreisjugendpflege könne den Aufgaben gar nicht gerecht werden, betonte Waldemar Janssen, stimmberechtigter Hinzugewählter des Ausschusses. So könnten sich die drei Mitarbeiterinnen nicht nur auf die Kreisjugendpflege konzentrieren, sondern müssten auch andere Aufgaben erledigen.

„Was gesetzlich vorgeschrieben ist, wird von den drei Mitarbeiterinnen auch erledigt. Einziges Manko ist, dass keine Freizeiten mehr angeboten werden“, erklärte Olaf Meyer-Helfers, Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie in der Kreisverwaltung. „Für mich ist klar, dass das Konzept der Kreisjugendpflege so nicht umsetzbar ist. Wir brauchen einen leitenden Kopf, der die Aufgaben koordiniert“, so Meyer-Helfers.

In Friesland wurde die Aufgabe der Kreisjugendpflege teilweise per Vereinbarung im Jahr 1994 auf die Städte und Gemeinden übertragen. Seitdem liegt die Umsetzung und Verantwortung der Jugendarbeit in den Jugendhäusern bei den acht friesländischen Kommunen.

Person rasch einsetzen

„Die Politik wird dafür sein, dass die Aufgaben auf einen Ansprechpartner gebündelt werden“, ist sich Meyer-Helfers sicher. Diesen will die Verwaltung möglichst bald einsetzen. Gelinge das nicht, wäre man auf einen politischen Beschluss angewiesen, der aber erst im Frühjahr 2016 möglich wäre.

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