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NWZonline.de Region Friesland Politik

Gasspeicher: Kavernenbeirat füllt Notfallkonzept mit Leben

25.06.2011

ETZEL „Es soll miteinandergeredet werden, nicht übereinander. So können Meinungen und Bedenken direkt vorgetragen und ausgetauscht werden.“ Dies hat Matthias Köring, Landrat des Landkreises Wittmund, am Freitag in der dritten Arbeitssitzung des Kavernenbeirats im Gasthof Wilken in Etzel betont. Denn erstmalig begrüßte er zu einer Sitzung des Beirats auch ein Mitglied der „Bürgerinitiative (BI) Lebensqualität“ Horsten, Etzel, Marx: Franz Kreutzburg, Vorsitzender der BI.

Der Kavernenbeirat befasste sich mit dem übergreifenden Notfallkonzept am Standort Etzel. So nahmen außer IVG Caverns Geschäftsführer Manfred Wohlers, Vertretern der Betreiber und des Landkreises auch Kreisbrandmeister Wilfried Janssen und Gemeindebrandmeister Gerholt Renken teil.

Betreiber zuständig

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Zwar ist auf Grundlage gesetzlicher Regelungen jeder Anlagenbetreiber für den Brandschutz auf dem eigenen Betriebsgelände verantwortlich, doch kann im Notfall die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde hinzugezogen werden. Dies trifft beispielsweise bei Öl-Unfällen zu. Alle Maßnahmen für ein Schadensereignis am Standort Etzel sowie Verantwortlichkeiten sind in einem internen Alarm- und Gefahrenabwehrplan der Betreiber aufgeführt. Der Plan stellt die gesamte Sicherheitsorganisation der Anlagen am Gasspeicher-Standort dar. Größere Katastrophen hingegen fallen in die Zuständigkeit des Landkreises. Dann greift ein externer Katastrophenschutzplan, die genauen Abläufe wurden in der Sitzung vorgestellt.

„Wir haben viele Pläne aufgestellt und mit Inhalt, mit Personen gefüllt“, erläuterte Beiratsvorsitzender Hillrich Reents. „Dieses Konzept möchten wir gerne der Öffentlichkeit vorstellen.“ Dies soll unter anderem am „Tag der offenen Tür“ am 17. September erfolgen, zu dem die IVG Caverns mit allen Betreibern am Standort einlädt. Anlass ist das 40-jährige Bestehen der IVG in Etzel.

Die kommende Arbeitssitzung des Beirats ist für den 14. Oktober vorgesehen. Aller Voraussicht nach wird auch Franz Kreutzburg als Vertreter der BI dann wieder teilnehmen. Grundsätzlich stuft er dieses Gremium nach eigenen Angaben aber weiterhin mit Zurückhaltung ein: „Die Themen werden zu oft zu positiv dargestellt“, sagte Kreutzburg. „In vielen Punkten sind wir nicht für diese Anlage.“

Thema positiv bewertet

Den Einladungen zur Beiratssitzung werde er „wahrscheinlich auch in Zukunft nicht folgen, ansonsten bei Bedarf.“ Das Thema dieser Arbeitssitzung stufte Kreutzburg jedoch als „positiv“ ein.

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Anke Wöbken Varel / Redaktion Friesland
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