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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ärgernis In Zetel: Zimmerwechsel im Heim sorgt für Unmut

22.04.2015

Zetel Dass ihre 86-jährige Mutter im Heim spontan in ein anderes Zimmer verlegt worden ist, ärgert Hannelore Fischer. Ihre Mutter, Irma Hilbers, ist seit acht Jahren im Zeteler St.-Martins-Heim untergebracht. Die demenzkranke Frau wohnt in einem Doppelzimmer.

Am Ostersonntag wollte Hannelore Fischer ihre Mutter zusammen mit deren Enkelin besuchen. „Wir trafen sie wie immer unten im Aufenthaltsraum. Ich wollte dann mal in ihrem Zimmer die Blumen gießen – und dann saß da eine andere Frau“, berichtet die 63-Jährige aus Zetel. Ihre Mutter war kurzfristig verlegt worden, ohne ihre persönlichen Sachen und die Einrichtung. Sie sollte einige Tage in einem anderen Zimmer übernachten. „Das kann doch nicht sein, dass das Zimmer meiner Mutter einfach einer anderen Frau überlassen wird. Da lagen ja auch noch überall ihre Sachen, Fotoalben und Bilder“, ärgert sich Hannelore Fischer.

Die Leiterin des St.-Martins-Heims, Maria Bockhorst-Wimberg, will die Situation erklären: „Wir haben am Ostersamstag so eine Art Notaufnahme aus einem Krankenhaus gehabt. Eine Dame kam zu uns, und wir brachten sie in einem Doppelzimmer unter. Doch weil die neuaufgenommene Frau Angst vor ihrer Zimmernachbarin hatte und dort nicht bleiben wollte, mussten die Pflegerinnen umplanen.“ Sie selbst sei am Ostersonnabend nicht im Haus gewesen.

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Hannelore Fischer sagt: „Ich weiß, dass sich die Pflegerinnen nicht anders zu helfen wussten und deswegen meine Mutter verlegt haben. Aber dass sie in einem anderen Zimmer schlafen muss, das ist doch kein Zustand, der tagelang andauern darf.“

Sie habe das Zimmer ihrer Mutter selbst liebevoll eingerichtet, Gardinen genäht und Pflanzen aufgestellt. Dass ihre Mutter kurzerhand umquartiert wurde und eine Woche lang in einem anderen Zimmer schlafen sollte, sieht Hannelore Fischer als Affront gegen die Menschenwürde und Selbstbestimmtheit von Irma Hilbers.

Weil Hannelore Fischer die vom Amtsgericht bestellte Betreuerin ihrer Mutter ist, hätte eine solche Verlegung im Voraus abgesprochen werden müssen. „Dass das nicht passiert ist, war den Umständen geschuldet und bleibt in unserem Haus die absolute Ausnahme“, sagt Maria Bockhorst-Wimberg.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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