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NWZonline.de Region Friesland Politik

Meinen ist Bürgermeister

12.09.2011

BOCKHORN Die Anspannung im Sitzungssaal des Bockhorner Rathauses am Sonntagabend war mit Händen zu greifen. Immer neue Zahlen wurden per Beamer an die Wand geworfen, die linke schwarze Säule mit den Stimmen für Thorsten Krettek war immer etwas kleiner als die grüne für Andreas Meinen. Dann exakt um 19.15 Uhr betrat Noch-Hausherr Ewald Spiekermann den Saal mit einem Strauß Blumen in der Hand: „Meine Damen und Herren, wir haben einen neuen Bürgermeister. Es ist Andreas Meinen.“

Das Ergebnis war für viele Beobachter klarer als erwartet, für Meinen (parteilos) stimmten 2417 Bürger (59,21 Prozent), für den CDU-Kandidaten Krettek 1665 Bockhorner (40,78 Prozent). Nur einen Stimmbezirk – Steinhausen – gewann Thorsten Krettek mit knappem Vorsprung. Alle anderen Andreas Meinen, wobei er seine besten Stimmergebnisse in Bockhorn und Bredehorn erzielte. In Grabstede, Wohnort der beiden Bewerber, kam Meinen auf gut 60 Prozent der Stimmen.

Andreas Meinen kommentierte das Ergebnis so: „Die Wähler haben entschieden. Jetzt ist es an der Zeit, Danke zu sagen“. Sichtlich gerührt nahmen er und seine Frau Silke Keller dann die ersten Glückwünsche entgegen.

Aus der benachbarten Osteria kam Thorsten Krettek ins Rathaus, um ebenfalls zu gratulieren. Seine Meinung: „Für mich persönlich ist meine Stimmenzahl ein gutes Ergebnis. Ich wünsche dem neuen Bürgermeister eine glückliche Hand, mit allen Fraktionen im Rat sachlich und fachlich die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.“ Krettek wird seinen Dienst als Polizist in Varel weiterführen.

Spiekermann erklärte: „Ich bin froh und glücklich darüber, dass die Bürger erkannt haben, wie wichtig es für das Amt des Bürgermeisters ist, eine kompetente Person zu haben, die die Geschicke leiten wird. Durch diese Wahl kann es mit er Gemeinde Bockhorn nur gut weitergehen.“ Für die CDU beobachtete Klaus Wenzel im Rathaus die Stimmenzählung: „Wir sind etwas enttäuscht, wir haben mit einem besseren Abschneiden von Thorsten Krettek gerechnet. Er hat einen hervorragenden Wahlkampf geführt, da hat es an nichts gefehlt. Jetzt hoffen wir, dass wir im neuen Rat für die Zukunft eine vernünftige Zusammenarbeit erreichen können.“

Der 51-Jährige Meinen war als Kämmerer für die Finanzen der Gemeinde Bockhorn zuständig und Erster Gemeinderat. Seit 1997 arbeitet er im Rathaus in Bockhorn, wo er zunächst mit der Sanierung der Gemeindefinanzen beauftragt wurde. Gemeinsam mit den Fraktionen im Gemeinderat und der Verwaltung sei es gelungen, dieses Defizit zu senken: „Wir haben keine Einrichtung platt gemacht, alles am Leben erhalten, und das hat hingehauen. An dieser Entwicklung will ich weiter arbeiten“, hatte Meinen erklärt.

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