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NWZonline.de Region Friesland Politik

Mit Plakaten gegen Unfälle

11.07.2014

Friesland Seit 2011 befasst sich ein Arbeitskreis „Baumunfälle“ aus Unfallkommission, Städten und Gemeinden, Naturschutzbehörde, Verkehrswachten und Kreisjägerschaft sowie der Initiative „Alleen sind Heimat“ und der Aktion „Sicherer Straßenrand“ mit dem Thema Baumunfälle in Friesland.

Anlass war damals eine Häufung von Wild- und Baumunfällen an der L 807 zwischen Jever und Sillenstede. Zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung der Zusammenstöße von Fahrzeugen mit Straßenbäumen wurden seitdem auf den Weg gebracht, berichtete Thorsten Hinrichs vom Straßenverkehrsamt des Landkreises am Donnerstag in Jever.

Dreijähriges Projekt

Im Kreishaus gab Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) den Startschuss für die Kampagne „Bäume springen nicht zur Seite“, die in sechs Modell-Landkreisen Niedersachsens drei Jahre lang für weniger Baumunfälle sorgen soll – um dann möglicherweise aufs gesamte Land ausgedehnt zu werden.

Anders als in den Kreisen Osnabrück, Osterholz, Hildesheim, Cuxhaven und Emsland gibt es in Friesland zwar bei weitem keine Häufung von Baumunfällen. Die Kampagne wird hier stattdessen durchgeführt, weil schon besonders viel gegen Baumunfälle unternommen worden sei, betonten Lies und Dr. Wolfgang Schultze, Vizepräsident der Landesverkehrswacht.

59 Baumunfälle haben sich 2013 auf den Straßen Frieslands ereignet, 35 Personen wurden verletzt, zwei starben, 2012 wurden bei 55 Unfällen 41 verletzt, 2011 bei 54 Unfällen 37. Laut Hinrichs gibt es keine Schwerpunktstrecken, sondern die Baumunfälle passieren verteilt über das gesamte Straßennetz.

Hauptursache der Baumunfälle ist in der Regel, dass Fahrer zu schnell unterwegs sind. Deshalb setzt die Kampagne bei der Geschwindigkeit an: Sie ermöglicht den Landkreisen, auf Straßen mit Baumbestand mit einer Breite unter 6,5 Metern Tempo 80 und unter 6 Metern Straßenbreite Tempo 70 anzuordnen, hinzu sollen häufigere Geschwindigkeitskontrollen kommen – „zur Sensibilisierung der Fahrer“, betonte Lies.

Bau von Leitplanken

Dialogdisplays mit Baum und lachendem oder weinendem Gesicht sollen ebenfalls dazu führen, dass sich Fahrer an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Plakate mit dem Motto „Bäume springen nicht zur Seite“ und die Möglichkeit, an gefährlichen Straßenabschnitten Leitplanken zu bauen, um besonders schwere Unfallfolgen abzumildern, gehören auch noch zum Programm.

Noch steht nicht genau fest, an welchen der 90,6 Kilometern Kreis- und 106,6 Kilometern Landesstraßen die Maßnahmen gegen Baumunfälle eingesetzt werden sollen. Man sei dabei, die Straßen zu überprüfen, sagte Landrat Sven Ambrosy. Laut Hinrichs kommen die K 89 Oldorf-Tettens-Middoge, die K 93 Sillenstede-Grafschaft und die L 815 Schweinebrück-Neuenburg in Frage.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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