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NWZonline.de Region Friesland Politik

„Mit seinem Beitrag lag Herr Richter voll daneben“

01.06.2019
Betrifft: Leserbrief von Peter Richter, „Jungwähler haben sich von Demos blenden lassen“, NWZ vom 29. Mai

„Ich habe immer gerne die Beiträge von Herrn Richter gelesen. In seinem letzten Beitrag über die Jungwähler liegt er aber mit seiner Meinung, die Jungwähler hätten noch viel zu lernen, nach meiner Auffassung voll daneben. Noch nie waren die Jungwähler so interessiert und informiert wie heute.

Außerdem haben nicht nur die Jungwähler Grün gewählt, sondern viele in meinem Alter (64 Jahre) ebenfalls. Seit vielen Jahren ärgert mich die Untätigkeit der Politik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Mutlosigkeit und die Abhängigkeit von der Industrie (insbesondere der Autoindustrie) durch jährliche Parteispenden hindern die Politik am dringend notwendigen Kurswechsel.

Bereits 1875 schrieb Jules Verne über die Brennstoffzelle: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft“. Fast 150 Jahre später verbrennen wir immer noch Kohle, Benzin und Diesel. Das hier dringend eine Änderung erforderlich ist, haben die Jungwähler richtig erkannt.“

Rainer Repnak
Varel

„Der eifrigste Leserbriefschreiber im südlichen Landkreis Friesland ist wohl Peter Richter aus Varel-Obenstrohe – jedenfalls gemessen an der Zahl seiner im „Gemeinnützigen“ veröffentlichten Meinungsbeiträge. Kaum ein (politisches) Thema, zu dem er nicht alles besser weiß als seine Mitmenschen im allgemeinen und die Politiker im besonderen.

Zuletzt schrieb er vor dem Hintergrund des starken Abschneidens der Grünen bei der Europawahl: „Die Jungwähler haben noch viel zu lernen, um zu entscheiden, welche Partei die richtige ist“. Lernwillig sollten – ob jung oder alt – alle sein. Aber welche Partei für Herrn Richter „die richtige“ ist, möchte ich lieber gar nicht wissen.

Und was soll man vom (politischen) Urteilsvermögen eines Menschen halten, der schon auf leicht erkennbare Aprilscherze hereingefallen ist und dessen persönliche Lernkurve auch sonst viel Luft nach oben hat? Allein seine aktuellen Bemerkungen zum Thema Migration enthalten mehrere Falschbehauptungen. Nun ja, jeder blamiert sich so gut wie er kann, dieses Risiko ist Teil der Meinungsfreiheit. Aber vielleicht denkt die Redaktion des Gemeinnützigen mal darüber nach, wie viel Platz sie den Leserbriefen von Herrn Richter künftig noch einräumen will.

Helmuth Schütte
Bockhorn

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