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NWZonline.de Region Friesland Politik

Politik: Noch 46 Asylbewerber bis Ende Januar

19.11.2015

Sande In der Gemeinde Sande sind bis zu diesem Donnerstag weitere 13 Flüchtlinge aufgenommen worden. Das berichtete Ordnungsamtsleiter Hans-Hermann Tramann am Dienstagabend im Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales.

Erstmals werden Flüchtlinge nun auch in Cäciliengroden untergebracht. Dort soll eine vierköpfige Familie eine Wohnung beziehen. Vier weitere Personen werden in Mariensiel einquartiert, wo nun insgesamt acht Asylbewerber leben. Weitere fünf Personen kommen zentral in Sande unter.

Damit ist die Zahl der Flüchtlinge, die Tramann erst vor wenigen Tagen bei einem Infoabend im Rathaus präsentiert hatte (die NWZ  berichtete), bereits wieder überholt. Aktuell sind nun 129 Asyl­bewerber in der Gemeinde untergebracht. 46 weitere Flüchtlinge nimmt Sande im November, Dezember und Januar noch auf. Da Sande die Zuweisungsquote 2015 dann übererfüllt hat, werden von den 46 erwarteten Flüchtlingen 14 Personen bereits auf die Zuweisungsquote für 2016 angerechnet. Aktuell müsse Sande für dieses Jahr eine Zuweisungsquote von 97 Personen erfüllen, so Tramann

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Bei den Flüchtlingen handelt es sich überwiegend um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. 19 Flüchtlinge seien Kinder bis sechs Jahre, jeweils elf fallen in die Altersgruppe bis zehn beziehungsweise bis 16 Jahre. 23 weitere sind zwischen 17 und 25 Jahre alt. Die mit 38 Flüchtlingen zahlenmäßig größte Gruppe macht die Altersklasse von 26 bis 39 Jahre aus, 17 weitere sind zwischen 40 und 50 Jahre alt. Nur zehn Flüchtlinge in Sande sind älter als 51 Jahre. Inzwischen werde der Anteil der Flüchtlinge aus Syrien deutlich größer als derjenigen vom Balkan.

Die hohe Zahl der Flüchtlingskinder ist für Sande Hoffnung und Herausforderung zugleich: Zum einen stärken die Kinder die schwächelnden Grundschulstandorte in Cäciliengroden und Neustadtgödens. Dazu müsse es aber gelingen, vermehrt Wohnungen für Flüchtlinge auch in den Sander Ortsteilen anzumieten, so Bürgermeister Stephan Eiklenborg.

Zum anderen könnte die Zahl der Flüchtlingskinder aber auch zu Problemen in den Kindergärten führen. Vor allem personell werde es schwierig: Einzelne Kinder ließen sich gut integrieren. Wenn aber mehrere Kinder in den Gruppen aufgenommen werden, die kaum Deutsch sprechen und die durch Krieg und Flucht traumatisiert sind, dann bringt das die Erzieher an ihre Grenzen, sagte Stefanie Hentschel vom Kindergarten Cäciliengroden.

Eiklenborg erklärte, dass es in Kürze Gespräche mit der Landesschulbehörde und mit dem Landkreis geben werde, wo auch dieses Thema angesprochen wird. „Verwaltung und Gesetzgebung müssen da kreativer werden“, so Eiklenborg.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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