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NWZonline.de Region Friesland Politik

Nun werden’s doch mehr Plätze

20.10.2016

Jever Die Kreisverwaltung hat offenbar eingesehen, dass ihre bisherigen Parkplatzpläne im Rahmen der Planungen für den Neubau des Verwaltungsgebäudes am Schlosserplatz in Jever nicht ganz ausreichen. „Wir werden dort so viele Parkplötze bauen, wie gesetzlich vorgeschrieben sind – egal ob es 35 oder sogar 50 sein werden“, betonte Landrat Sven Ambrosy am Mittwoch in der Kreistagssitzung in Jever.

Da das Gebäude verdichtet gebaut werde, werden mehr als 35 Parkplätze nötig sein, räumte er ein. Wie berichtet, hatte die Kreisverwaltung bisher angekündigt, 35 Parkplätze seien für das 2700 Quadratmeter große Verwaltungsgebäude ausreichend – und hatte in Jever damit erhebliche Zweifel ausgelöst.

Klarer Auftrag der Stadt

Zuvor hatte Horst-Dieter Husemann (CDU) als Vorsitzender des jeverschen Fachausschusses den klaren Auftrag der Stadt an den Landkreis bekannt gegeben, dass die Kreisverwaltung den Parkplatz-Mehrbedarf berücksichtigt. „Der Neubau ist eine großartige städtebauliche Weiterentwicklung und eine gute Entscheidung. Doch der Parkplatzbedarf muss gelöst werden und darf nicht zulasten der bestehenden städtischen gehen“, betonte er.

Ambrosy berichtete nochmals, dass Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer über eine mögliche Fläche für Parkplätze laufen. Wie berichtet, geht es um die Flächen an der Blauen Straße neben der Friedhofsverwaltung der ev. Kirchengemeinde. Er wies außerdem darauf hin, dass auch die Mitarbeiter der Kreisverwaltung genervt von der Parkplatzsuche seien und schon deshalb ausreichend Parkplätze gebaut würden.

Zugleich wünschte sich Ambrosy, dass die Jeveraner die Sechs-Millionen-Investition „mal als Chance sehen“ sollten. Schließlich stärke der Landkreis die Kreisstadt mit dem Neubau.

Das war Stichwort für Dieter Janßen (SPD), ebenfalls Mitglied des Stadtrats Jever: „Ich freue mich, dass der Landkreis die Kreisstadt stärkt. Die Parkplätze sind zweitrangig“, sagte er.

Und auch wenn sich Ambrosy wünschte, dass man „nicht alles gleich schlechtreden soll“: Für Siegfried Harms (SWG) ist „schon seltsam, dass sich die Kreisverwaltung erst jetzt Gedanken über Parkplätze macht“. Und vor allem sei erstaunlich, dass noch gar nicht bekannt sei, wie viele Stellflächen vorzuhalten sind. „Man wird hier geblendet“, kritisierte Harms: „Man kann sich nicht alles schönreden.“

Mitarbeiter in Container

Dass die Turnhalle der ehemaligen Schule am Schlosserplatz bereits abgerissen wurde, hat seinen Grund darin, dass dort im Frühjahr Bürocontainer für die Mitarbeiter des Sozialamts aufgestellt werden. Sie müssen mit Beginn des Abrisses der ehemaligen Förderschule, wo sie zurzeit ihre Büros haben, umziehen.

Für die Aufstellung der Container fallen Kosten von rund 300 000 Euro an, die der Kreistag als außerplanmäßige Ausgabe jetzt bewilligt hat. Mit rund 250 000 Euro Kosten rechnet die Kreisverwaltung für den Abriss des Schulgebäudes. Diese Summe wurde genauso bewilligt wie 238 000 Euro für die Beauftragung von Fachplanern zur Erstellung des Bauantrags, Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen, Planung von Brand- und Wärmeschutz, Statik und Haustechnik.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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