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NWZonline.de Region Friesland Politik

Politiker wollen Elternbeitrag erhöhen

18.03.2017

Varel Die Gebühren für Kita-Plätze sollen in der Stadt Varel steigen – zumindest, wenn es nach den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Familien und Soziales geht. In der öffentlichen Sitzung am Donnerstag stimmte die Mehrheit der Politiker für die Neugestaltung der Elternbeiträge im Kindergarten- und Krippenbereich.

Sollte der Stadtrat der Empfehlung folgen, steigt der Grundbeitrag für einen Vormittagsplatz im Kindergarten (vier Stunden) von derzeit 133 Euro auf 140 Euro (ab 1. August), 145 Euro (1. August 2018) und letztlich 150 Euro (1. August 2019). „Der Erhöhung von Seiten der Stadt werden sich die kirchlichen und freien Träger anschließen“, so Wilfried Alberts, Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales der Stadt.

Ein Ziel der Neugestaltung sei, die Gruppenzeiten dem Bedarf anzupassen, so Alberts. Ob die Kernzeit von vier auf sechs Stunden erhöht werden sollte, wie es Carsten Kliegelhöfer (Grüne) anregte, könne nach den drei Jahren gesehen werden, wenn Erkenntnisse darüber vorlägen, welche Zeiten gebucht würden.

Auch für die Betreuung der Kinder während der Sonderöffnungszeiten müssen Eltern tiefer in die Tasche greifen. Der Satz erhöht sich von 12 auf 28 Euro pro Kindergartenkind, in der Krippe müssen 41 Euro bezahlt werden.

Auch die soziale Ermäßigung soll neu gestaltet werden. Bei Unterschreitung der Einkommensgrenze von 110 Prozent sollen Eltern künftig 30 statt etwa 40 Prozent zahlen, bei 120 Prozent sinkt der Anteil von 70 auf 50 Prozent, bei 140 Prozent unter der Einkommensgrenze von etwa 90 auf 70 Prozent.

Die Neugestaltung wies für Kliegelhöfer weitere Fragen auf, so etwa, wie sich Mehreinnahmen und Senkung der Beiträge für sozial schwache Familien verhielten. Laut Alberts würden sich beide Beträge in etwa decken.

Die Wählergemeinschaft Zukunft Varel sprach sich ebenfalls für die Neugestaltung aus. Axel Neugebauer hob besonders die neue Flexibilität und die Ausdehnung der sozialen Flexibilität positiv hervor.

Dr. Susanne Engstler (CDU) lobte ebenfalls, dass so stärker auf den Bedarf eingegangen werden könne. Viele Bürger seien bereits auf sie zugekommen, da es zu wenig Ganztagsplätze gebe. „So können die Bürger sehen, wie es in ihre eigene Lebensplanung passt“, stimmte Hergen Eilers (CDU) zu.

Auch Cornelia Pape (SPD) sprach sich dafür aus und wies darauf hin, dass die Gebühren im Vergleich zu anderen Gemeinden im Landkreis günstig seien.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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