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NWZonline.de Region Friesland Politik

„Wir alle müssen endlich handeln“

25.03.2019

Rallenbüschen Mit einem sehr emotionalen Vortrag hat Lennart Tiller in Rallenbüschen den Zustand der Erde geschildert. Der 22-jährige Klimaaktivist aus Zetel, der in Amsterdam studiert, hielt im Gasthof zur Linde einen Vortrag über das „Klima in der Krise“. Rund 100 Gäste waren gekommen, um seinem Vortrag zuzuhören.

Lennart Tiller sprach zunächst darüber, was der Klimawandel bedeutet. Er nannte die Fakten, die die meisten Menschen kennen: Der Ausstoß von Treibhausgasen treibt die Temperatur nach oben und das bedroht ganze Ökosysteme. Millionen von Menschen leiden bereits jetzt an den Auswirkungen von Dürren, Überschwemmungen und der Zerstörung von Lebensräumen. „Wir können die Tatenlosigkeit unserer Regierungen in Sachen Klimaschutz nicht länger akzeptieren“, sagte Lennart Tiller. Er kämpft dafür, dass sich etwas ändert: „Wir brauchen den radikalen Wandel.“

Er bat die Gäste, eine Minute innezuhalten, damit jeder für sich selbst herausfinden könne, wie er mit dem Klimawandel umgehen wolle. Denn: „Wir schaffen es nicht, unsere Handlungen in Einklang mit unserem Wissen zu bringen.“ Die Entscheidungen und Handlungen der Regierungen und auch vieler Bürger stünden in keinem Zusammenhang zu der elementaren Bedrohung und der fortschreitenden Zerstörung des Lebensraums. Es ginge schließlich auch um die Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen. Doch das Gegenteil sei der Fall: Regierungen missachteten diese Tatsachen und sie missachteten das Recht der Öffentlichkeit, umfassend und aufrichtig über Risiken und Ausmaße informiert zu werden. Viele Regierungen würden daher nicht ihrer Pflicht nachkommen, das Leben und die Sicherheit ihrer Bürger zu beschützen. „Daher rufen wir zu gewaltfreiem zivilen Ungehorsam auf, um gemeinsam die Klimakatastrophe abzuwenden und unsere Zukunft zu sichern“, sagte Lennart Tiller. Friedlicher ziviler Ungehorsam sei ein hilfreiches Mittel. Dazu zählten verschiedene Aktionsformen wie etwa Demonstrationen.

Da in 25 Jahren internationaler Klimapolitik das Problem der Klimakrise nur schlimmer geworden sei, sei es notwendig, dass sich Menschen in Bewegungen wie „FridaysForFuture” und „Extinction Rebellion” engagierten.

Ergriffen zitierte Lennart Tiller auch die Worte von Greta Thunberg: „Ich will nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr Panik habt, dass ihr so handelt, als wäre euer Haus in Flammen.“

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