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NWZonline.de Region Friesland Politik

Sandes Politik sagt Nein zu Übergangs-Krippen

12.07.2018

Sande Die Gemeinde Sande hat ein Problem: Es fehlen Krippenplätze – und die übergangsweise Einrichtung von Krippengruppen wurde am Dienstag im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss von der Politik abgelehnt. Das teilte Bürgermeister Stephan Eiklenborg mit.

Zurzeit liegen Eiklenberg zufolge acht Anmeldungen von Kleinkindern vor, für die die Gemeinde keinen Platz in einer bestehenden Krippe hat. „Wir gehen davon aus, dass im Lauf der nächsten Monate weitere Anmeldungen erfolgen“, so der Bürgermeister.

Wenn im November der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Neustadtgödens abgeschlossen ist, gibt es dort 15 neue Krippenplätze – doch die reichen nicht aus. Bis zur Errichtung einer weiteren Krippe in Sande war deshalb die übergangsweise Einrichtung einer Krippe vorgeschlagen worden – geplant war die Krippe an der Dollstraße, betrieben von der Wilhelmshavener Kinderhilfe (Wiki). „Diese durchaus komfortable Lösung, die auch mit einigen Kosten verbunden gewesen wäre, wurde fraktionsübergreifend einstimmig abgelehnt“, so Eiklenborg.

Die Verwaltung hatte im Vorfeld der Sitzung eine alternative Lösung erarbeitet, die zwar weniger komfortabel gewesen wäre, aber zumindest 15 weitere Krippenplätze geschaffen hätte, so der Bürgermeister. Und die Kosten wären deutlich geringer ausgefallen. „Zu meinem Bedauern wurde auch dieser Vorschlag fraktionsübergreifend abgelehnt.“

Die Verwaltung werde jetzt versuchen, durch Anpassungen und Änderungen in den bestehenden Krippengruppen weitere Plätze zu schaffen. „Welchen Erfolg dies haben wird, bleibt abzuwarten.“

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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