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NWZonline.de Region Friesland Politik

Parteien: Junger Vorstand, alte Garde

15.02.2020

Sande Hanno Jelken-Herfurth heißt der neue Vorsitzende im SPD-Ortsverein Sande. Mit ihm ist der Generationenwechsel eingeläutet, der 34-Jährige beerbt Achim Rutz (70), der schon im vergangenen Jahr angekündigt hatte, das Amt aufgeben zu wollen. Er habe die Personalunion von Ortsvereinsvorsitz und Ratsfraktionsvorsitz immer für ungünstig gehalten, sagte er.

Der „Neue“ im Amt ist erst 34 und damit gerade mal halb so alt wie das durchschnittliche SPD-Mitglied im Sander Ortsverband. Der Verwaltungsfachangestellte ist verheiratet und lebt mit seinem Partner und zwei Labradoren in Cäciliengroden. Jelken-Herfurth trat 2012 in die SPD ein, zunächst in Fedderwardergroden. Seit 2018 gehört er dem Ortsverein Sande an, hier will er „soziale Politik für alle Bürger“ gestalten. Details müsse er aber erst mit dem gesamten Vorstand abstimmen, erklärte er am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung im Rathaus. Ebenso ließ Jelken-Herfurth die Frage offen, ob er im kommenden Jahr als Kandidat für die Kommunalwahl zur Verfügung stehen wird.

Bei den weiteren Wahlen wurden Annika Ramke und Frank Behrens als Stellvertreter gewählt, Isabel Bruns wurde als Kassiererin bestätigt, Lars Niehuß zum Schriftführer gewählt. Als Beisitzer wurden Rainer Galli, Gisela Günther, Max Irmer, Thomas Ney, Patricia Schlotmann, Franz Tellner, Andreas Tieste und Christian Weber gewählt.

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Achim Rutz freute sich, den Vorsitz an „einen kompetenten und wesentlich jüngeren Nachfolger“ abzugeben. Rutz hatte das Amt vor knapp fünf Jahren übernommen, als die SPD im Zusammenhang mit der Bürgermeisterkandidatur von Stephan Eiklenborg stark zerstritten war und kurz vor dem Zerbrechen stand. Petra Ducci-Eiklenborg hatte den Vorsitz damals abgegeben. Rutz gelang es in kurzer Zeit, die Wogen wieder zu glätten und die Partei in ruhiges Fahrwasser zu lenken. So auch jetzt wieder, trotz schwieriger Zeiten sei der Mitgliederbestand um nur vier Genossen auf nun 91 geschrumpft, berichtete er. „Eine Austrittswelle ist ausgeblieben.“ Gleichwohl gebe das Durchschnittsalter von 65 Jahren Anlass zur Sorge.

Rutz berichtete anschließend von zahlreichen Aktivitäten, unter anderem standen Besuche und Informationen zu den Themen bezahlbarer Wohnraum, Brandschutz, Ausrüstung der Feuerwehr, Müllvermeidung sowie natur- und Umweltschutz auf dem Programm. Rutz mahnte, die Kandidatensuche für die Kommunalwahl nicht auf die lange Bank zu schieben.

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