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NWZonline.de Region Friesland Politik

Betreuung bleibt Dauerbaustelle: Schortens’ Kindergärten wachsen weiter

17.11.2020

Schortens Viel ist schon passiert in Schortens’ Krippen und Kindergärten: Zuletzt sind in Glarum und in Oestringfelde Neubauten in Betrieb gegangen oder stehen kurz vor der Fertigstellung. Dennoch bleibt die Kinderbetreuung buchstäblich eine Dauerbaustelle in Schortens, denn der Bedarf an Krippen- und Kita-Plätzen ist ungebrochen und wird laut Einschätzung der Stadt Schortens weiter steigen. Ursachen dafür sind unter anderem die vielen Neubaugebiete und der erwartete Zuzug junger Familien.

Die Verwaltung hat daher die inzwischen vier Jahre alte Entwicklungsplanung für Krippen, Kindertagesstätten und Grundschulen überarbeitet. Fachbereichsleiterin Anja Müller erläuterte im Fachausschuss die Zahlen, die immer auch ein wenig „der Blick in die Glaskugel“ sind. Gleichwohl kann man einige Tendenzen deutlich erkennen.

Neubauten erweitern

So werden die neuen Wohngebiete im Bereich Klosterweg und Diekenkamp für weiteren Zuwachs auch in den Kitas Oestringfelde und Jungfernbusch sorgen. Hinzu kommt der Umstand, dass die Stadt das Grundstück der evangelischen Kita Weichselstraße verkauft hat. Die Kita wird an den Grundschulstandort Jungfernbusch in zwei Neubauten umziehen – einen für die Krippe (Baustart Frühjahr 2021) und einen für den Kindergarten (Baubeginn Anfang 2022).

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Auslöser dieser Überlegungen war der Sanierungsbedarf des Gebäudes Weichselstraße. Statt dort rund zwei Millionen Euro zu investieren entstand die Idee, besser gleich ganz neu zu bauen und die Kita nach Jungfernbusch zu verlagern – Schortens bislang einziger Grundschulstandort ohne angegliederte Kita. Das alles muss bis Sommer 2023 erfolgen – nicht nur wegen des Grundstücksverkaufs, sondern auch wegen der Fristen von Fördergeldern.

Grundschulen ausbauen

Die Neubaugebiete wirken sich folglich auch auf die Grundschulen aus, sagte Anja Müller. Die Grundschulen im Ortskern sind fast alle zweizügig, hier und da auch nur einzügig.

„Aber wenn die Prognose so eintritt, dann haben wir auch bald mindestens zwei Klassenräume in den Schulen im Ortskern zu wenig“, erläuterte Müller; sie blickt dabei besonders nach Oestringfelde und Jungfernbusch.

Für eine Übergangszeit lasse sich der Platzbedarf sicher mit Containern ähnlich wie im Krippen- und Kitabereich auffangen. Alternativ müsste man über eine Verlagerung der Sprachheilklassen von der Grundschule Jungfernbusch an einen anderen Standort nachdenken.

„Kurz auf knapp“ ist die Situation auch in Sillenstede: Dort gibt es nur eineinhalb Krippengruppen und zwei Regelgruppen. In Sillenstede sollte die Krippe um einen Gruppenraum für den Krippen- und Elementarbereich erweitert werden, um Enge zu entzerren. Auch die gerade erst fertiggestellte Kita Glarum soll um einen zusätzlichen Gruppenraum erweitert werden.

Kaufen statt mieten

Mit Blick auf die noch länger benötigten Containermodule für Kita-Gruppen hat sich die Politik dem Vorschlag Anja Müllers angeschlossen und sich dafür ausgesprochen, die Container nicht mehr länger zu mieten, sondern zu kaufen. Der Kauf würde sich Anja Müller zufolge nach drei Jahren rechnen.

Was an den Kita-Standorten geplant ist

Oestringfelde: Die Kita soll auf vier Gruppen erweitert werden: seit eineinhalb Jahren ist eine Gruppe im Container untergebracht. Die neue Krippe soll Anfang 2021 starten. Einzugsgebiete sind vor allem das Neubaugebiet Klosterweg, außerdem hat ein Generationenwechsel im Inselviertel eingesetzt. Der vor einem Jahr ebenfalls in Oestringfelde aufgebaute Krippencontainer soll noch eine Weile stehen bleiben – als Puffer für die vierte Gruppe während der Anbauphase des Kita-Gebäudes und um zusätzliche Nachfragen im Krippen- und Elementarbereich abzudecken; zudem steigt die Nachfrage nach Integrationsgruppen.  Der Krippenneubau, der Anfang 2021 fertig wird, wurde so konzipiert, dass sich im Notfall im Obergeschoss ein weiterer Gruppenraum einrichten lässt.

Heidmühle und Jungfernbusch: Wenn die evangelische Kita Heidmühle von der Weichselstraße in den Neubau Jungfernbusch umzieht, soll die Modul-Kita, die hinter dem Hallenbad Aqua-Fit steht, noch einige Jahre stehen bleiben. Voraussichtlich bis 2025 wird die Modul-Kita noch benötigt. Der Standort Weichselstraße neben dem Bürgerhaus muss bis August 2023 geräumt sein. Das Grundstück ist bereits verkauft, die alte Kita wird abgerissen und die Fläche vermutlich mit einem größeren Wohnhaus oder einer Wohnanlage bebaut.

Sillenstede und Glarum: Auch dort ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen sehr hoch, diese Standorte sollten ebenfalls für vier Gruppen ausgebaut werden. Auch durch das Baugebiet in Accum ist mit einer größeren Nachfrage in Krippe und Kindergarten im nahegelegen Glarum zu rechnen. Auch in Grafschaft rückt bereits die jüngere Generation nach.

Roffhausen: Der Standort ist stabil und verkraftet es auch, dass sich Bürger aus dem Ortskern die Kita in Roffhausen aussuchen, weil er strategisch günstig liegt wegen des TCN oder auf dem Weg nach Wilhelmshaven. Auch in Roffhausen entsteht in Kürze ein neues Wohngebiet.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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