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NWZonline.de Region Friesland Politik

Schortens schwimmt wieder im Geld

18.01.2019

Schortens Ein Überschuss von fast 1,4 Millionen Euro: Die Schortenser Haushaltsplanungen stehen diesmal unter einem sehr guten Vorzeichen. Fast könnte man sagen: Schortens schwimmt in Geld.

Aber die Wahrheit ist natürlich auch: Schortens hat nach vielen Investitionen der vergangenen Jahre langfristige Schulden bis zur Schmerzgrenze von 16,1 Millionen Euro aufgetürmt, die nun nach und nach abgebaut werden. Der Haushaltsentwurf, der jetzt im Finanzausschuss vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen wurde, soll am 14. Februar im Stadtrat verabschiedet werden.

Woher das Geld kommt...

Bei den ersten Planungen für den Etat 2019 im vergangenen Jahr ging Kämmerin Elke Idel noch von einem Haushaltsüberschuss von 780 000 Euro aus; im zweiten Entwurf stehen nun 1,374 Millionen Euro unter dem Strich. Viele kleine Veränderungen hat es gegeben. Das Ergebnis verbessert haben unter anderem die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer und ganz besonders die Schlüsselzuweisungen des Landes, die nun 900 000 Euro höher liegen. Ein Zuschuss vom Landkreis (400 000 Euro), aber auch zusätzliche Aufwendungen sorgten für Bewegung in der Finanzplanung.

Auf der Ertragsseite fließt das Geld zum einen über die kommunalen Steuern, zum anderen über Zuweisungen und Steueranteile in die Stadtkasse. Größte Positionen sind die Grundsteuer B (2,55 Mio. Euro), die Gewerbesteuer (ca. 4,7 Mio. Euro), der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (8,73 Mio. Euro) und die nach der Steuerkraft der Vorjahre berechneten Schlüsselzuweisungen (8,26 Mio. Euro). Vergnügungssteuer (355 000 Euro), Hundesteuer (140 000 Euro), der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 817 000 und die Zuweisung selbstständige Gemeinde (601 000 Euro) summieren sich auf der Ertragsseite auf 26,337 Millionen Euro.

...und wo es hingeht

Bei den Aufwendungen sind die Personalkosten mit 10,747 Mio. Euro – darin fast zwei Drittel für die Kitas – sowie die Transferaufwendungen von 13,1 Mio. Euro die größten Positionen. Darin enthalten sind unter anderem auch die Abgaben an den Landkreis von mehr als zehn Millionen Euro. Sach- und Dienstleistungen schlagen mit 5,5 Mio. Euro zu Buche.

Schortens will aber auch weiter investieren: Rund drei Millionen Euro sind verplant. Unter anderem für den Krippenneubau in Oestringfelde, für den Neubau der Turnhalle Glarum, für die Sanierung der Grundschule Roffhausen, für Spielplätze, Feuerwehren und Bürgerhausmodernisierung.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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