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NWZonline.de Region Friesland Politik

Politik-Neuling fordert bessere Schulen

12.10.2017

Schortens Stephan Möllers Namen und Konterfei liest und sieht man in diesen Tagen zum ersten Mal auf Wahlplakaten. Im Gegensatz zu seinen geradezu überall präsenten und bekannten Mitbewerbern von SPD und CDU ist der 29-jährige Nachwuchspolitiker aus Schortens ein noch unbeschriebenes Blatt und hat im Wahlkampf viel zu tun, um sich bei den Wählern bekannt zu machen – und sie zu überzeugen.

Das bin ich privat

Bücherwurm, Kinofan und Musikfan. Wenn es mal nicht drinnen sein soll, fahre ich gerne an die Küste – auch und vor allem, dick eingepackt, bei „Schietwetter“.

Stephan Möller kandidiert bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag, 15. Oktober, im Wahlkreis 70 (Friesland-Jade) für Die Linke. Er studiert derzeit in Oldenburg Geschichte und Philosophie mit dem Berufsziel, Gymnasiallehrer zu werden. Nebenbei jobbt er, um das Studium finanzieren zu können.

Ich kandidiere,

weil ich glaube, dass es „Die Linke“ für ein sozialeres Niedersachsen wieder im Landtag braucht – und dies ist der Weg, meine Partei dabei zu unterstützen.

Die Bildungs- und Schulpolitik ist daher eines seiner großen Themen im Wahlkampf. Ihn macht es wütend, wenn er sieht, dass Kinder und Jugendliche bereits im frühen Alter in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt werden. „In den Lehrplänen geht es doch nur noch darum, die Schüler auf den Konkurrenzkampf und den Leistungsdruck im Arbeitsleben vorzubereiten. Junge Menschen werden in der Schule nicht mehr im eigentlichen Sinne gebildet, sondern sie sollen zählbare, messbare Kompetenzen erlangen“, kritisiert er. Es gehe immer weniger um die Werte-Bildung, sondern um eine wirtschaftliche Verwertbarkeit der jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt.

Diese drei Ziele möchte ich für Friesland erreichen


 Ich möchte mich dafür einsetzen, die Gesundheitsversorgung unserer Region, auch in den sehr ländlichen Gebieten, sicherzustellen und zu erweitern.


 Der ÖPNV muss ausgebaut werden – auch auf dem Lande müssen Menschen ohne Auto die Möglichkeit haben, gut von A nach B zu kommen. Konkret heißt das, das Schienennetz sowie die Busstrecken auszubauen – notfalls auch, wenn es sich nach marktwirtschaftlichen Kriterien „nicht rechnet“.


 Und ich will dafür sorgen, dass auch die hiesigen KiTas und Schulen durch weiteres Personal, durch bessere Bezahlung des Personals und durch einen besseren Betreuungsschlüssel entlastet werden.

„Wenn wir als Linke eine Gesellschaft wollen, in der Solidarität und Toleranz eine Rolle spielen und in der miteinander und nicht gegeneinander gelebt wird, dann müssen wir bei den Grundlagen anfangen“, meint Möller. Ein Anfang wäre seiner Ansicht nach, Kinder nicht mehr bereits in jungen Jahren an ein Leben in ständiger Konkurrenz, ein Leben unter ständigem Druck zu gewöhnen.

Stephan Möller war „schon immer links“. Aber erst mit der Flüchtlingskrise 2015 wurde er aktiv und trat in die Partei ein. „Bei den Linken habe ich immer schon die größte Schnittmenge mit meinen Werten und Überzeugungen gesehen“, sagt Möller. Der Schortenser hofft auf viele Zweitstimmen, „damit Die Linke wieder in den Landtag einzieht und es gerechter werden kann im Land“.

Diese drei Ziele möchte ich für Friesland erreichen


 Ich möchte mich dafür einsetzen, die Gesundheitsversorgung unserer Region, auch in den sehr ländlichen Gebieten, sicherzustellen und zu erweitern.


 Der ÖPNV muss ausgebaut werden – auch auf dem Lande müssen Menschen ohne Auto die Möglichkeit haben, gut von A nach B zu kommen. Konkret heißt das, das Schienennetz sowie die Busstrecken auszubauen – notfalls auch, wenn es sich nach marktwirtschaftlichen Kriterien „nicht rechnet“.


 Und ich will dafür sorgen, dass auch die hiesigen KiTas und Schulen durch weiteres Personal, durch bessere Bezahlung des Personals und durch einen besseren Betreuungsschlüssel entlastet werden.

Wie wichtig Bildung ist, sehe man derzeit an den vielen Konflikten in der Welt. Frieden ist ein Riesenthema für Die Linke und für Möller. Gebildete junge Menschen fallen auch nicht auf Propaganda von Extremisten und Islamisten herein.

Dass der Schortenser, der keinen Platz auf der Landesliste seiner Partei hat, tatsächlich bald im Landtag sitzt, ist eher unwahrscheinlich. Einen Traumjob in einer linken Landesregierung hätte er aber: Kultusminister.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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