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NWZonline.de Region Friesland Politik

Städtepartnerschaft Mit Polen: Zwischen Pieszyce und Schortens ist alles gut

08.08.2020

Schortens /Pieszyce Quer durch Europa haben mehrere Dutzend Städte und Gemeinden ihre Partnerschaften mit polnischen Städten und Gemeinden aufgekündigt. Der Grund: Die polnischen Kommunen haben sich einer Liste gegen Schwule, Lesben und Transgender angeschlossen. Nun ist das Thema nach Brüssel geschwappt: Die EU-Kommission verweigerte sechs polnischen Städten Zuwendungen aus dem Budget der Gemeinschaft.

Die Schortenser Partnerstadt Pieszyce gehört nicht zu den homophoben polnischen Kommunen. „Gott sei Dank gibt es dort keine derartige Entwicklung“, sagt Anja Müller, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters: „Nach wie vor ist das Verhältnis sehr gut.“

Eigentlich sollte Pieszyces Bürgermeisterin mit einer Delegation – gemeinsam mit dem Bürgermeister und seiner Delegation aus der zweiten Schortenser Partnerstadt Nagybajom/Ungarn – anlässlich des Klinkerzaubers nach Schortens kommen. „Es war schon alles vorbereitet, aber corona-bedingt musste die Veranstaltung und mussten die Reisen bzw. das Treffen abgesagt werden. Wir holen das nun im kommenden Jahr –hoffentlich – nach“, sagt Anja Müller.

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Die Städtepartnerschaft zwischen Schortens und Pieszyce – ehemals Peterswaldau – wurde 2004 offiziell besiegelt. Initiator war der aus der Region um Peterswaldau stammende Schortenser Fritz Böhm, der 2017 starb.

Nach dem Krieg kamen ab 1946 mehrere Trecks mit rund 4000 Flüchtlingen aus Schlesien nach Schortens. Die Einwohner zweier Dörfer – Steinseifersdorf und Arnoldsdorf – wurden damals komplett nach Schortens umgesiedelt und in Roffhausen und Rahrdum untergebracht. Böhm hatte schon in den frühen 1970er Jahren Kontakte in die frühere Heimat geknüpft.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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