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NWZonline.de Region Friesland Politik

Spd Schortens Steckt Ziele Ab: Wohnen bleibt zentrales Thema

04.01.2020

Schortens Das altersgerechte und das preisgünstige Wohnen für junge Familien, für Alleinstehende und Senioren wird auch 2020 ein Schwerpunkt der Arbeit der Schortenser SPD-Ratsfraktion sein. Das kündigten Fraktionsvorsitzender Udo Borkenstein und seine Stellvertreter Anne Bödecker, Detlef Kasig und Tobias Masemann am Freitag an. 2019 sei ein Arbeitsjahr gewesen. Es ging und geht vor allem darum, die Vorhaben aus dem Wahlprogramm weiter umzusetzen. Eines dieser Themen sei der Wohnungsbau.

Die SPD setze dabei vor allem auf die Zusammenarbeit mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Friesland, bei der die Stadt Schortens Miteigentümerin ist. So entstand ein Neubau an der Jeverschen Straße und aktuell wird ein weiteres Haus mit 18 Mietwohnungen in den Neubauflächen Höpkenmoor am Klosterweg gebaut. Die SPD habe zudem das Signal gegeben, der Wohnungsbaugesellschaft ein weiteres Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit in Schortens weitere barrierefreie, moderne kleine und günstige Wohnungen für Singles und Senioren entstehen können. Auch der dritte Bau soll im Bereich Klosterweg entstehen.

Für bauwillige Familien seien in „bedarfsgerechtem Ausmaß“ Neubaugebiete ausgewiesen worden. So wird inzwischen die Kramermarktwiese bebaut, der Diekenkamp ist „in der Pipeline“ und am Klosterweg haben die Erschließungsarbeiten ebenfalls begonnen.

Umweltaspekt im Fokus

Bei allen Entscheidungen, nicht nur im Wohnungsbau, rückt der Umweltaspekt immer stärker in den Fokus, sagte Borkenstein. So habe die SPD für die Neubaugebiete durchgesetzt, dass dort überdimensionierte Kiesbeete nicht zulässig sind. Nur schmale Streifen direkt an den Häusern, die der Entwässerung und dem Trockenhalten der Fassade dienen, sollen erlaubt sein. Auch die Abstände zu den Wallhecken in den Baugebieten wurden erweitert. Die SPD bemühe sich auch darum, mit der Stadt Schortens Teil des Bio­sphärenreservats zu werden.

„Schortens kann positiv nach vorn blicken“, meint die SPD-Spitze. Die Einwohnerzahl steigt, die Zahl der Beschäftigten steigt, es gibt mehr Gewerbebetriebe und Schortens verzeichne einen Anstieg der Einkommensteuer. „Führt man sich die Bertelsmann-Studie über die demografische Entwicklung in Deutschland vor Augen, die damals auch Schortens rückläufige Einwohnerzahlen und Einnahmen prophezeite, so können wir heute sagen, dass wir in Schortens vieles richtig gemacht haben.“ Der Trend sei nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt worden.

Tobias Masemann gab einen kurzen Sachstand zu den aktuellen Kita- und Krippenprojekten Jungfernbusch und Oestringfelde und dem weiterentwickelten Konzept der Kindertagesbetreuung. Anne Bödecker berichtet von der guten Akzeptanz des Hallenbads Aqua Fit, das 2019 eröffnet hat und das von einer Energiezentrale, die seit November unter anderem auch mit getrocknetem Laub befeuert wird, mit Wärme versorgt wird. In der Fachausschusssitzung im März wird es dazu einen Bericht geben.

Bürger mehr beteiligen

Das nächste Großprojekt in Schortens werden Umbau und Modernisierung des Bürgerhauses. 2020 wird das Jahr der Konzeptionierung und Planung. Die SPD deutete an, die Bürger mehr an den Planungen beteiligen zu wollen. „Das neue Bürgerhaus wird ein zentrales Gebäude und die Stadt vermutlich für die nächsten 30 bis 40 Jahre prägen“, so Udo Borkenstein.

Der Umbau erfolge in mehreren Abschnitten. Vielleicht schon Ende dieses Jahres könne man mit dem Umbau der Bücherei und des Eingangsbereichs starten.

Detlef Kasig hat sich die Finanzen der Stadt vorgenommen: Die 1,6 Millionen Euro Gewerbesteuerausfall seien zwar ärgerlich, werden aber Schortens nicht zurückwerfen. Unterm Strich laufe es richtig gut in Schortens, es werde viel investiert in der Stadt. Mittelfristig werden daher auch die Steuereinnahmen zulegen.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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