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NWZonline.de Region Friesland Politik

3700 Unterschriften für den Erhalt des Forsthauses

16.02.2019

Schortens Seit Ende vergangenen Jahres steht die Ausflugsgaststätte „Zum Forsthaus Upjever“ leer, nachdem der bisherige Wirt Heiner Lenz in den Ruhestand gegangen ist. Und das ist für den Verein „Upjever Lieb Ich“ ein unhaltbarer Zustand. Das hob Vorsitzender Carsten F. Streufert auf der Hauptversammlung des Vereins hervor. Und genau das deckt sich auch mit der Meinung großer Teile der Bevölkerung in der gesamten Region.

Enge Verbundenheit

Insgesamt 3700 Unterschriften haben die Mitglieder seit November 2018 für den Erhalt der Gaststätte gesammelt. Und die Reaktionen der Menschen, die unterschrieben, zeigten, wie eng die Menschen hier mit dem Ensemble des Forsthauses verbunden seien, so Streufert. Fast jeder hätte eine persönliche Geschichte zu seiner Verbindung zum Forsthaus zu erzählen gehabt. Die Unterschriftenaktion werde weitergeführt.

Immerhin gäbe es Hinweise, dass sich in den nächsten Wochen eine Lösung abzeichnen könne. Einzelheiten seien aber noch nicht bekannt. Auch bei dem Bemühen um eine neue Nutzung des Gesamten Ensembles einschließlich der Krongutscheune und des eigentlichen Forsthauses sei man im vergangenen Jahr nicht weitergekommen.

Streufert plädierte dafür, statt wegen zu hoher Kosten das Projekt auf Eis zu legen, das Ensemble in kleineren Schritten und mit geringeren Mitteln kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Schließlich sei das Forsthaus auch unter touristischen Gesichtspunkten ein Juwel der Stadt Schortens und gehöre ebenso wie Altmarienhausen in Sande direkt in den Zusammenhang zum Schloss in Jever. Diese Verbindung werde von der Politik häufig deutlich unterschätzt.

Erfolgreich war der Verein bei der Wiederanpflanzung der „Jeverschen Allee“. Dank einer Spende des Rotary Clubs konnte die Anpflanzung der Bäume in Angriff genommen werden.

Beachtung in der Region

Allerdings betrifft das nicht den Abschnitt auf dem militärischen Gelände. Die Bundeswehr hat „die Bepflanzung der Freifläche als undurchführbar“ erklärt.

Die Alleeöffnung am 1. September sei ein großer Erfolg gewesen, der in der gesamten Region Beachtung fand, so Streufert. Er zeigte sich optimistisch, dass dies in diesem Jahr wiederholt werde. Man sei mit dem Objektschutzregiment im Gespräch.

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