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NWZonline.de Region Friesland Politik

Weihnachten: Schuhkartons voller Geschenke für Kinder

15.10.2010

JEVERLAND Es ist nur ein kleiner Schuhkarton, aber die „Geschenke der Hoffnung“ darin bedeuten für viele Kinder, die sonst keine Geschenke bekommen, ein kleines Glück. Mehr als 1100 Päckchen hatten Menschen im Jeverland und Wilhelmshaven 2009 für Kinder gepackt – an diesem Freitag, 15. Oktober, beginnt die Aktion erneut.

Organisiert wird die Päckchensammlung unter dem Motto „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder von einer Arbeitsgruppe um Koordinatorin Anja Schröder. Bis 15. November werden die Kartons an mehreren Sammelstellen im Jeverland und Wilhelmshaven angenommen, danach werden sie an arme Kinder in der ganzen Welt verteilt. Der Verein bittet um sechs Euro für die Transportkosten.

Eingepackt werden kann alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt und in einen mit Weihnachtspapier beklebten Schuhkarton passt. Der Verein „Geschenke der Hoffnung“ mit Sitz in Berlin empfiehlt Süßigkeiten wie Lutscher, Traubenzucker und Vollmilchprodukte sowie Tuschkästen, Buntstifte, Puppen oder Kleinspielzeug, etwa Autos, Lego und ähnliches. Gefragt sind auch Hygieneartikel wie Zahnbürste und Zahnpasta, Kamm und Handtücher. Auch Taschenlampen seien ein tolles Geschenk, sollten aber mit Batterien eingepackt werden.

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Wegen der Zoll- und Einfuhrbestimmungen der Empfängerländer sollten keine Nüsse und Gelatine-Produkte wie Gummibärchen eingepackt werden. Die Zollvorschriften sind auch der Grund, warum die Päckchen nicht zugeklebt, sondern nur mit einem Gummiband verschlossen werden sollten. Vermerkt werden sollte zudem, ob das Präsent für einen Jungen oder für ein Mädchen gedacht ist und wie alt das Empfänger-Kind etwa sein soll.

So nett es sein mag, armen Kindern eine Freude zu machen, stößt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ allerdings auch auf Kritik: „Wir sehen es als problematisch an, wenn Hilfe mit christlicher Mission verbunden wird – und genau das geschieht beim Verein ,Geschenke der Hoffnung‘“, sagt Dirk-Michael Grötzsch, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ev.-luth. Kirche im Oldenburger Land. Nach eigenen Angaben des Vereins gehe es bei der Aktion um die Weitergabe des Evangeliums – Mission habe bei Hilfsaktionen jedoch nichts zu suchen, so die Landeskirche. „Nachhaltige Entwicklungshilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe. Und das kann mit einem Schuhkarton voller Spielzeug nicht erreicht werden“, sagte Grötzsch.

Die Landeskirche Oldenburg sehe zudem als problematisch an, dass Kinder hier entscheiden, was andere Kinder brauchen. „Das sollten besser vor Ort in der Entwicklungshilfe aktive Organisationen tun“, so Grötzsch.

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