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NWZonline.de Region Friesland Politik

Sitzbank erinnert an Amtszeit

03.09.2016

Jever Eine Sitzbank, die bereits vor dem Graftenhaus am Alten Markt aufgebaut und mit einer Stifterplakette versehen wurde, wird Renate Huckfeld und Renate Reck sowie Adolf Brink an ihre Amtszeit im jeverschen Seniorenbeirat erinnern. Am Freitag nahmen die drei beim Senioren-Frühstück Abschied – sie kandidieren nicht mehr.

Der neue Seniorenbeirat wird am 27. September gewählt. Zur Wahl stellen sich Ingo Borgmann, Marion Lonkwitz, Hans Simon, Gisela Vahlenkamp und Heidi Waculik, die bereits im noch amtierenden Beirat mitgearbeitet hat.

„Die Erfolgsgeschichte des Seniorenbeirats Jever begann im Februar 1993 und seitdem wurde eine große Menge guter Ideen umgesetzt“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers bei der Verabschiedung der Beiratsmitglieder. Er bedauerte, dass es trotz Werbens für die gute Sache nicht gelungen ist, mehr als fünf Kandidaten für die Wahl zu mobilisieren. Er forderte Jevers Generation 60 plus zu einer hohen Wahlbeteiligung auf: „Als Signal an Rat und Verwaltung zur Umsetzung der Belange der Senioren“.

Begonnen hatte der Vormittag mit einem Rückblick der Beiratsvorsitzenden Renate Huckfeld. Sie berichte von einer Vielzahl von Themen, die der Seniorenbeirat in Jever bewegte. Dazu gehören der Seniorenpass, Ausstattung der Seniorenwohnungen mit Brandmeldern, die Entwicklung, Verbesserung und Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs, außerdem Veranstaltungen wie das Seniorenfrühstück, Bingo-Nachmittag, Gedächtnistraining, Trödelmärkte, Kinonachmittag und Busfahrten in die Umgebung. Bei aller Geselligkeit wurden Ziel und Aufgabe des Seniorenbeirats, die Wahrnehmung der Belange der Senioren, nie aus dem Auge verloren. Der Seniorenbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen Älteren und Stadtrat und -Verwaltung.

Stellvertretende Vorsitzende Renate Reck nannte Renate Huckfeld eine „Frau mit unermüdlichem Elan“, die jeden Tag mindestens zwei Stunden der Seniorenbeiratsarbeit widmete. Renate Reck hatte nach der Wahl vor fünf Jahren aus Zeitgründen trotz überwältigenden Wahlergebnisses auf den Vorsitz verzichtet, was sie rückblickend nun als richtig befand. „Auch wenn ich anfangs dafür viel Kritik zu hören bekam.“

Dem künftigen Seniorenbeirat riet sie, die Interessensvertretung für die älteren Jeveraner überparteilich wahrzunehmen, sich aktiv in die gesellschaftliche Entwicklung der Stadt einzubringen und ihre Lebenserfahrung an Jüngere weiterzugeben. „Und vergessen Sie das Senioren-Frühstück als bewährte Einrichtung nicht“, mahnte Renate Reck.

„Renate Huckfeld hat die Arbeit des Seniorenbeirats mehr als 15 Jahre, davon zehn Jahre als Vorsitzende mitgetragen und wesentlich geprägt. Es war zugleich ein Abschnitt ihres Lebens, in dem sie viel Zeit und Engagement der Entwicklung der Stadt gewidmet hat“, würdigte der Bürgermeister das Engagement der Beiratsvorsitzenden.

Als Neuling trat Renate Reck 2011 zur Seniorenbeiratswahl an und überraschte mit einem überwältigen Wahlergebnis resümierte der Bürgermeister. „Sie stand nie im Vordergrund, wirkte dafür ausgleichend als Moderatorin im Hintergrund.“ Adolf Brink nannte er die „dritte Kraft“, im scheidenden Trio, das Maßstäbe setzte, so Albers. Brink nahm sich auch die Zeit, sonntags mit verschiedenen Fahrern in Kleinbussen die Senioren auf „Kaffeefahrt“ zu chauffieren und war der „Meister der Technik“.

Unauffällig bedankten sich Erika Cordes und Ursula Hillers im kleinen Kreis nach der Verabschiedung mit einem Geschenk beim Seniorenbeirat – das Quartett war zutiefst gerührt.

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