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NWZonline.de Region Friesland Politik

Stadt will Fachstelle zur Kinderbetreuung einrichten

20.06.2015

Jever Mehrheitlich haben die Mitglieder des Jugend- und Schulausschusses am Donnerstag einem Konzept zur Kinderbetreuung in allen jeverschen Kindergärten zugestimmt. Das Konzept war nach Beschluss des Rats in einem Arbeitskreis aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Träger, den Leiterinnen der Kindergärten und des Schülerhorts sowie der Elternvertreter erstellt worden.

Im Wesentlichen beinhaltet es die Einrichtung einer „Fachstelle Kinderbetreuung“ in Jever, die den Betreuungsbedarf plant und eine Anlaufstelle für Familien bietet, die Fragen zur Betreuung haben.

Zudem soll ein stetiger Datenabgleich, auch mit den Nachbarkommunen stattfinden, um den Betreuungsbedarf zu ermitteln und Eltern entgegenzukommen, die anderswo wohnen, aber in Jever arbeiten. Gleiches gilt für die Hortbetreuung für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: Auch hier soll in Abstimmung mit den Grundschulen der Bedarf laufend und zeitnah ermittelt werden.

Im Rahmen der „Qualitätsinitiative für gute Bildung und Betreuung in Tageseinrichtungen für Kinder“ soll die Stadt Jever sowohl die Grundschullehrer als auch die Kindergartenmitarbeiter dabei unterstützen, an Fortbildungen und Projektarbeit zum Thema „Inklusion“ teilzunehmen.

Pädagogische Beratung

Auch eine pädagogische Fachberatung soll zur Verfügung gestellt werden. Hinzu kommt die Verbesserung der räumlichen Bedingungen an den Grundschulen für den inklusiven Unterricht.

In all diese Prozesse sollen auch die Kinder und ihre Eltern einbezogen werden.

Abgelehnt hat der Ausschuss dagegen eine Erhöhung der Pauschale für die Mittagsverpflegung, die von den Eltern von Grundschülern gezahlt wird. Die Stadtverwaltung hatte im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts und mit Blick auf die klamme Stadtkasse vorgeschlagen, die Pauschale für das Schulessen von 20 auf 50 Cent anzuheben. Zudem sollte in den Kindergärten eine Pauschale von 50 Cent eingeführt werden.

Die Kosten im Kindergarten Moorwarfen für die Küchenhilfe und den Verwaltungsaufwand beliefen sich im vergangenen Jahr auf 10 400 Euro, in Cleverns zahlte die Stadt 6800 Euro. Durch die Pauschale erhoffte sie sich eine jährliche Kostensenkung um 2520 Euro in Moorwarfen und 1370 Euro in Cleverns.

Erneute Beratung

Die Stadt würde dann immer noch jedes Essen mit 1,56 Euro in Moorwarfen und 1,98 Euro in Cleverns bezuschussen. 2014 wurden im Moorwarfen 5043 Essen und in Cleverns 2739 Essen ausgegeben.

Über die Einrichtung einer Pauschale für die Mittagsverpflegung in den kommunalen Kindergärten und eine Erhöhung in der Grundschule wird erneut im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss der Stadt am Dienstag, 30. Juni, beraten.

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