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NWZonline.de Region Friesland Politik

110 Jahre Bürgerverein: Damit Tettens ein lebenswertes Dorf bleibt

21.01.2020

Tettens Der Bürgerverein Tettens steht dafür, die Tradition zu bewahren, die Gegenwart zu leben und die Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger in der Altgemeinde Tettens zu gestalten. Das betont Bürgervereinsvorsitzender Jürgen Habben.

110 Jahre alt ist der Bürgerverein. Im Gründungslokal Deutsches Haus hielt er am Samstag seine Jahreshauptversammlung ab. Sein Ziel soll bleiben, Tettens mitzugestalten und Nachbarn verbinden. „Ein Verein für alle, die wissen wollen, was hier los ist und sich für den Erhalt der Lebensqualität einsetzen“, sagt Habben.

Um viele Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Tettens kümmert sich der Bürgerverein Tettens seit 1910. Und da ist es nicht leicht, die Bürger auch dann bei der Stange zu haltern, wenn wenig kommunaler Handlungsbedarf besteht. „Uns droht in Tettens auch eine Vereins-Überalterung“, so Habben: „Und so gilt es für uns, uns Gedanken über die Modernisierung des Jahresprogramms zu machen, um auch den Nachwuchs anzusprechen.“

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Kohlessen und Klönsnack

In Habbens kurz gehaltener Rückschau zeigte sich, dass auch 2019 ein Jahr voller Aktionen, Verpflichtungen und Spaß gewesen ist. Er bedauerte, dass Veranstaltungen im Sommer wie Flohmarkt und Ausflug wegen mangelnder Beteiligung ausfielen. Dafür hat sich das Apfelfest im Pfarrgarten schön entwickelt. „Unser Dorf ist nicht mehr so vermüllt wie in den Vorjahren“, lobte Jürgen Habben die positive Entwicklung des Frühjahrsputzes und lud zu nächsten Reinigungsaktion am 31. März ein.

Im Hof von Wangerland ist am Sonnabend, 29. Februar, um 12 Uhr das Grünkohlessen und am 17. Mai um 9.30 Uhr beginnt dort der Klönsnack des Bürgervereins. Statt des Ausflugs veranstaltet der Bürgerverein im Sommer ein Grillfest.

Dass der Vorsitzende den Verein in der Öffentlichkeit vielfach vertrat, beweisen seine Teilnahmen am Demografieprojekt „Wat Nu?“ der Uni Oldenburg, an der Auftaktveranstaltung „Soziale Innovation in der Daseinsvorsorge“ des Landkreises, Sitzungen und Projekte des Präventionsrats Wangerland, Sitzungen des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Sanierung und Lenkungs-gruppe Erde & Flut und deren Aktivitäten, Gründungsversammlung des Mobilitätsvereins Wangerland und weitere Treffen zum Bürgerbus.

Radweg nicht saniert

Die von Bürgermeister Björn Mühlena angekündigte Sanierung des Radwegs „Alte Bahntrasse“ von Jever nach Harlesiel über Tettens ist immer noch nicht erfolgt, monierte Hans Kock. Das habe der Bürgermeister schon vor einem Jahr verkündet.

Dass die Elterntaxis von Grundschule/Kindergarten ferngehalten werden, forderten einige Mitglieder ein. Dazu soll in einer Sitzung mit den Leiterinnen von Grundschule und Kindergarten im Februar beraten werden, berichtete Vorsitzender Habben. Alsbald will der Verein eine Bank Richtung Ussenhausen aufstellen. Für den vakanten 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Annette Kissel.

Nach den Regularien stärkte sich die Tettenser mit leckerem Essen vom Büfett.

110 Jahre Bürgerverein Tettens – Einwohner reichen sich die Hände

110 Jahre Bürgerverein Tettens zeigte eine kleine Ausstellung im „Deutschen Haus“, die Annette Kissell zusammengestellt hat. Die Chronik berichtet, dass vorwiegend Arbeiter aus der Altgemeinde Tettens zu den Gründern gehörten und sich später Handwerker anschlossen.

Am 9. Januar 1910 war der Bürgerverein im „Deutschen Haus“ gegründet worden. Die Vereinsfahne mit den beiden sich entgegenstreckenden Händen erinnert an die Gründerzeit, als der Verein seine Mitglieder mit einer „Hilfskasse“ in Notlagen finanziell unterstützte. Das endete mit der Einführung der sozialen Sicherungssysteme.

Die Versammlungslokale waren das „Deutsche Haus“, Ulferts Gasthaus „Zum Goldenen Anker“ (Glockengasse) und Tönnießens Gasthof in Altgarmssiel an der Hauptstraße. Bis zum Krieg veranstaltete der Bürgerverein am 2. Weihnachtstag eine Kinderbescherung mit Verlosung, Winterball, Frühlings- oder Sommerfest mit Kinderball und Karussell und Buden.

Mit der Unterstützung von Kandidaten für den Gemeinderat schaffte der Bürgerverein sich eine Mitgestaltung auf kommunaler Ebene. Sie war getragen von dem „Wunsch nach Wahrnehmung und Förderung ihrer gemeinsamen Belange und des Bürgervereinsgedankens, unter Ausschluss jeglicher parteipolitischer und konfessioneller Tendenz“ berichtet die Chronik.

Aktuell hat der Bürgerverein 46 Mitglieder – vor einigen Jahrzehnten waren es noch gut 120.

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