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NWZonline.de Region Friesland Politik

Hohe Auszeichnung für Verband

07.09.2018

Upjever Ein Band drückt stets besondere Verbundenheit und Zusammengehörigkeit aus. Wenn es Regierungen verleihen, dann ist es obendrein auch eine hohe Auszeichnung: Eine solche wurde am Donnerstag dem Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ zuteil, als Minister Olaf Lies in Vertretung für Ministerpräsident Stephan Weil dem Verband vor der Ehrenformation und Ehrengästen das Fahnenband des Landes Niedersachsen verlieh.

Höchste Auszeichnung

Fahnenbänder werden in vielen Armeen als besondere Ehrung vergeben und sind in Deutschland die höchste Auszeichnung, mit der eine Regierung einen verband ehren kann. Heute stehen sie besonders als Zeichen der engen Beziehung zwischen einem Bundesland und dort stationierten Truppen.

Traditionell wird ein Fahnenband von Repräsentanten des Staates oder ausländischen Staatsgästen verliehen. Das Fahnenband ist in der Waffenfarbe gefärbt und macht die jeweilige Truppenfahne einmalig.

Bei Paraden ist es eine besondere Ehre, die dem Verband erwiesene Auszeichnung an der Fahne öffentlich machen zu können

Angeregt hatte die Auszeichnung noch die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer. „Das Fahnenband ist eine Anerkennung für die hervorragende Arbeit und professionelle Auftragserfüllung, die wir alle gemeinsam in den zurückliegenden Jahren geleistet haben“, dankte der Kommandeur des Objektschutzregiments, Oberst Oliver Walter, seinen Soldatinnen und Soldaten. Der 2006 gegründete und damit noch recht junge Verband habe bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, so der Kommandeur. Mehr als 4000 Soldaten waren in sieben Ländern im Auslandseinsatz.

Der Verband habe sich stets als verlässlicher Partner erwiesen, sagte Lies, der in den 90er Jahren Wehrdienst bei der Marine geleistet hat. Der Verband sei ein Beleg dafür, dass die Bundeswehr ein wichtiger und akzeptierter Teil der Gesellschaft ist. „Diese Anerkennung durch das Land reiht sich ein in die Anerkennung, die Sie in der Region erfahren“, sagte Lies in Richtung der Soldaten. Öffentliche Appelle und Verabschiedungen, Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise und vielfältige Teilhabe am öffentlichen Leben seien Belege dafür. Der Verband gebe der Öffentlichkeit auch immer Gelegenheit, von den Einsätzen zu erfahren.

Erst am 1. September hat sich die Verbundenheit der Objektschützer mit der Region exemplarisch gezeigt, als sie gemeinsam mit dem Verein „Upjever-lieb-ich“ rund 1000 Bürgern die Kasernentore geöffnet und die „Jeversche Allee“ zugänglich gemacht hat.


  www.youtube.com/nwzplay 
Video

Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313

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