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NWZonline.de Region Friesland Politik

20 Soldaten ziehen in Auslandseinsätze

11.01.2019

Upjever Das neue Jahr beginnt für 20 Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ mit zum Teil mehrmonatigen Auslandseinsätzen in Mali, Afghanistan, Niger und Jordanien. Am Donnerstagmorgen haben Regimentskommandeur Oberst Marc Vogt, außerdem der Kommandeur des II. Ba­taillons, Oberstleutnant Jürgen Hartmann, sowie der Bürgermeister der Stadt Diepholz, Florian Marré, die Soldaten in die Einsatzgebiete verabschiedet.

Das II. Bataillon ist mit Stab und Pionierstaffel in Diepholz stationiert. Allerdings sind die 5. und die 7. Staffel – die Logistiker und die Brandschützer – in Upjever angesiedelt. Von den am Donnerstag verabschiedeten 20 Soldaten stellt das Kontingent aus Diepholz jedoch den größten Anteil. Insgesamt hat das Objektschutzregiment zurzeit rund 40 Soldaten im Auslandseinsatz.

Objektschützer im Auslandseinsatz

Mali: Mali ist einer der Krisenherde in Afrika. Im Rahmen der UNO-Stabilisierungsmission MINUSMA sind im Norden des Landes mehrere hundert deutsche Soldaten stationiert. Die Objektschützer haben vor drei Jahren den Schutz von Camp Castor in Gao im Norden Malis übernommen. Der Mali-Einsatz gilt als der derzeit gefährlichste deutscher Streitkräfte.

Niger: Auf dem Gebiet des internationalen Flughafens Niamey, der Hauptstadt des Niger, nehmen die Objektschützer Aufgaben zur Bewachung des deutschen Lufttransportstützpunktes wahr.

Jordanien: Im Sommer 2017 wurde die Verlegung des türkischen Stützpunkts Incirlik vorbereitet. Von Jordanien aus werden in der Mission „Counter Daesh“ über Syrien und den Irak Überwachungsmissionen für die internationale Koalition gegen den „Islamischen Staat“ geflogen.

Afghanistan: Mission „Resolute Support“ in Mazar-e-Sharif. Der Auftrag ist die Ausbildung, Beratung und Unter­stützung der afghanischen Sicherheitskräfte. Resolute Support ist die Folgemission des beendeten ISAF-Einsatzes.

Nie in Routine verfallen

Oberstleutnant Hartmann bezeichnete die Objektschützer als Einsatzverband. Vorbereitung und Durchführung eines Einsatzes seien tägliches Geschäft. „Trotz guter Ausbildung, Vorbereitung und Motivation birgt ein Einsatz immer auch Gefahren“, sagte Hartmann. Die Erfahrungen sind ganz unterschiedlich: Zwei Soldaten aus der Brandschutzstaffel haben ihren inzwischen 16. beziehungsweise 18. Auslandseinsatz vor sich und verbrachten in Summe bereits mehr als drei Jahre in den Einsatzgebieten. Für sie geht es jetzt Al-Azraq Airbase nach Jordanien und nach Afghanistan.

Für sieben von zehn Soldaten aus der Luftwaffenpionierstaffel, die jetzt nach Camp Castor ist westafrikanische Mali verlegen, ist es der erste Auslandseinsatz.

Für die Neulinge wie die erfahrenen Soldaten gilt: „Verfallen Sie nie in Routine, bleiben Sie immer höchst konzentriert. Unterschätzen Sie nicht die Gefahren!“, so der Chef des II. Bataillons. Und: „Handeln Sie stets als Team!“

Hartmann wandte sich auch besonders an die angehörigen der Soldaten: „Ihren Familien wird in den nächsten Wochen und Monaten viel abverlangt. Sie werden bei vielen Problemen nun auf sich allein gestellt sein.“ Hartmann machte den Soldaten und deren Angehörigen Mut, nicht zu zögern, falls Zuhause Probleme oder gar Notfälle zu lösen sind: „Sie können sich jederzeit an die Staffel und das Bataillon wenden.“

Patenschaft mit Verband

Aus der Reihe der zivilen Gäste – darunter Frieslands Landrat Sven Ambrosy, Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling und Jevers’ stellvertretender Bürgermeister Rainer Dabitsch – trat Diepholz’ Verwaltungschef Florian Marré vor den angetretenen Soldaten ans Rednerpult. Diepholz ist 2010 eine Patenschaft mit den Objektschützern eingegangen. Marré erinnerte an die Wertschätzung und Anerkennung der Soldaten in Gesellschaft und Politik und appellierte an die Soldaten, auf ihre gute Ausbildung und ihre Kameraden zu vertrauen. „Kehren Sie alle gesund zurück, wir warten auf Sie“, sagte Marré.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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