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NWZonline.de Region Friesland Politik

Diese 4 Großprojekte kommen auf Varel zu

16.01.2019

Varel Was steht 2019 in der Stadt alles an? Diese Frage beantwortete Bürgermeister Gerd-Christian Wagner beim Neujahrsempfang der Vareler CDU. Er gab einen Ausblick auf vier Projekte, „die unsere Stadtentwicklung maßgeblich beeinflussen werden“.

Kita-Plätze

Die Stadt Varel wolle den gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz gewährleisten. „Doch wer rettet uns bei den Betriebskosten?“, fragte Gerd-Christian Wagner. Dazu stellte er eine einfache Rechnung vor: Pro Jahr werden in Varel etwa 200 Kinder geboren die irgendwann auch Krippen und Kindergärten besuchen. Zwar seien in den vergangenen Jahren genügen Plätze aufgebaut worden: „Krippenplätze werden aber für bis zu 400 Kinder benötigt“, betonte der Bürgermeister. 245 habe die Stadt ab August bereits, „bei einer 100-prozentigen Versorgung brauchen wir aber weitere zehn Gruppe“, so Wagner.

Das bedeute also noch zwei Kitas zu je fünf Gruppen, deren Bau jeweils 2,5 Millionen Euro koste. Zudem müsse die Stadt die die jährlichen Betriebskosten selbst aufbringen. Wagner nahm deshalb Bund und Land in die Pflicht. Denn durch die Gewährung des Rechtsanspruches und die Gebührenfreiheit wachse der finanzielle Druck auf die Kommunen. „Und der wird auch eingeklagt werden“, betonte der Bürgermeister.

Sozialer Wohnbau

„Es müssen in Varel Strukturen geschaffen werden, die dafür sorgen, dass die Mieteinnahmen dort landen, wo sie benötigt werden, nämlich zur Renovierung in den Wohnungen und zur Schaffung neuen sozialen Wohnraumes“, fordert Gerd-Christian Wagner. Er plädierte erneut für die Gründung eines Eigenbetriebes. Diese war in der letzten Ratssitzung vor Weihnachten vertagt worden.

Alles so zu belassen, wie es vor allem die Fraktion von Zukunft Varel vorgeschlagen hatte, und darauf zu Vertrauen, dass die Politiker bei schlechter Haushaltslage trotzdem in Wohnungen investieren, bezeichnete der Bürgermeister als „Irrweg“. Er forderte Gestaltung anstatt das Festhalten an überkommenen Strukturen.

Sportstätten

Die Vareler Sportanlagen müssten auf Grundlage des neu erstellten Sportstättenentwicklungskonzeptes in den kommenden Jahren einer Verjüngungskur unterzogen werden, kündigte der Bürgermeister an. Dabei müsse auch Geld in die Hand genommen werden. Größter Kostenfaktor: Die Pläne für einen neuen Sport- und Bürgerpark mit Kunstrasenplatz.

Dabei setzt Gerd-Christian Wagner auf die offene Aussprache. „Unsere Vereine haben mir schriftlich mitgeteilt, dass sie bereit sind, neue Wege zu gehen. Diese Wege müssen wir transparent diskutieren denn sie bedeuten, sich gegebenenfalls von älteren Dingen zu trennen.“ Gemeint ist der Verkauf des Waldstadions zur Kofinanzierung.

Kultur/Tivoli

Die Sanierung des Tivolis koste laut Gerd-Christian Wagner bis zu 1,5 Millionen Euro. Außerdem wolle der Pächter früh aus seinem jetzigen Beruf aussteigen. „Diese beiden Fakten sind die Beweggründe, uns über unsere kulturelle Ausrichtung und deren Verortung Gedanken zu machen.“ Er wolle eine Diskussion mit den Bürgern anstoßen, ein neues Tivoli auf dem Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne zu bauen – dort, wo demnächst die alten Bundeswehr-Sporthallen abgerissen werden.

Ein Vorteil wäre die „extrem gute Förderkulisse von bis zu 66 Prozent“. Das neue Veranstaltungszentrum, das zwischen 400 und 800 Gäste fassen soll, könne die jetzigen Angebote durch neue Unterhaltungsformen ergänzen, beispielsweise durch die Landesbühne, Kleinkunst oder Kabarett, so Gerd-Christian Wagner.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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