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NWZonline.de Region Friesland Politik

Generellen Umgang mit Hinterbebauung klären

09.11.2017

Varel Dem Antrag eines Anwohners der Plaggenkrugstraße in Obenstrohe, auf seinem Hintergrundstück ein Wohnhaus zu errichten, hat der Planungsausschuss am Dienstag eine Absage erteilt. Das Grundstück liege im unbeplanten Innenbereich und laut Baugesetzbuch sei eine Bebaubarkeit des Grundstückes nicht gegeben.

Der Ausschuss war sich einig, dass generell geklärt werden müsse, wie mit Hintergrundbebauung umgegangen werden soll.

Die CDU-Fraktion teilte in einer Presseerklärung mit, dass sie Bauwilligen auch im innerörtlichen Bereich Möglichkeiten einräumen möchte, auf freien ungenutzten Privatflächen zusätzlichen Wohnraum entstehen zu lassen. Sie befürworte dabei grundsätzlich die Belegung von Baulücken und von Hintergrund­stücken, sofern sich dies im Einklang mit der Umgebung realisieren lasse.

Auf diesem Wege sollen neue Bauflächen erschlossen werden, ohne dass immer neue Baugebiete geschaffen werden müssten. Trotzdem werde es wegen der hohen Nachfrage nach Bauflächen nötig werden, solche Gebiete auch künftig auszuweisen, allerdings könnte der Druck genommen werden und insbesondere innerstädtischen Bereichen ein zusätzlicher Impuls zur Erneuerung gegeben werden.

Es wäre wünschenswert, wenn es in der Gesetzgebung zu Neuerungen käme. „Wir unterstützen Überlegungen wie den Erlass der Grunderwerbssteuer beim Ersterwerb einer Wohnimmobilie sowie die Einführung eines Baukindergeldes, um jungen Menschen den Erwerb einer Wohnimmobilie deutlich zu erleichtern“, schreibt CDU-Fraktionsvorsitzender Hergen Eilers, „aus unserer Sicht liegt eine effektive, gerechte und durchhaltbare Bauförderung in den Händen des Bundes und nicht in der Kommune.“

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