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NWZonline.de Region Friesland Politik

Verdienstmedaille des Landes für eine Powerfrau

16.10.2019

Varel „Du bist das Gesicht und die Vorkämpferin der Hospizbewegung Varel und kannst stolz darauf sein.“ Viele lobende Worte fand Landrat Sven Ambrosy am Dienstag bei der Verleihung der Medaille des Landes für vorbildliche Verdienste um den Nächsten an die Varelerin Anke Kück.

Sie stehe wie keine andere für diese erfolgreiche und zutiefst sozial und karitativ geprägte Arbeit am und für die Menschen. Durch ihr über Jahre unermüdliches und uneigennütziges Wirken als Vereinsvorsitzende der Hospizbewegung Varel habe sie einen wichtigen Beitrag zur palliativen Versorgung und zur Hospizarbeit in Varel und darüber hinaus geleistet. Besonderer Höhepunkt sei die Gründung des stationären „Hospiz am Wattenmeer“.

Damit wurde eine Lücke in der stationären Versorgung von unheilbar kranken Menschen nicht nur im südlichen Kreisgebiet Frieslands, sondern auch in der Wesermarsch geschlossen. Das Haus wurde vom ersten Tag an dankbar und mit großer Nachfrage von der Bevölkerung angenommen und genießt einen hervorragenden Ruf.

„Es wurde die richtige Person ausgezeichnet“, sagte Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, „Anke Kück ist eine Powerfrau, wie sie im Buche steht.“ Mit „extremem ehrenamtlichen Einsatz“ habe sie sich kraftvoll und energisch für das stationäre Hospiz und auch für den ambulanten Bereich eingesetzt. Sie sei der Motor des Projektes gewesen und habe „um jeden Quadratzentimeter gerungen“. Gleichzeitig habe sich damit die Trauerkultur und der Umgang mit dem Tod in Varel verändert.

„Ohne dich hätte es das Hospiz nicht gegeben“, ist sich auch Irene Müller von der Mission Lebenshaus sicher.

Dieselben Worte richtete Anke Kück in ihrer Ansprache auch an Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Sie dankte ihm für „Mut machende Gespräche“. In einer emotionalen Rede dankte sie zudem ihrer Familie sowie ihrem Team von der Hospizbewegung. Sie blickte auf viele Begegnungen zurück, die letztlich zur Gründung des Hospizes geführt haben.

„Ehrenamt macht glücklich“, sagte Anke Kück, „es macht Freude, mich in meiner Herzensangelegenheit zu engagieren“. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde Anke Kück auch von der Nordwest-Zeitung ausgezeichnet: Sie war „Frau des Jahres 2015“.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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