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NWZonline.de Region Friesland Politik

Sanierung der Vareler Innenstadt ist nach 18 Jahren abgeschlossen

06.07.2019

Varel 18 Jahre nach dem Start ist die Sanierung der Vareler Innenstadt abgeschlossen. In einer Feierstunde am Freitagnachmittag im Rathaus an der Windallee wurde die Beendigung aller Maßnahmen offiziell gefeiert. „Varel ist dadurch innerlich reicher geworden“, sagte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, die das gesamte Projekt eine „Erfolgstory“ nannte.

Im Jahr 2002 hat der Rat der Stadt das Sanierungsgebiet „Innenstadt Varel“ förmlich festgelegt. Dieser Bereich ist rund vier Hektar groß und liegt zwischen dem Vareler Waisenhaus und dem Parkplatz Haferkampfstraße sowie zwischen Marktplatz und dem bisherigen Postgelände.

„Die Bauarbeiten in der Innenstadt dauerten manchmal mehrere Monate und haben so manchem Anwohner sowie Inhabern und Mitarbeitern in den Geschäften den Nerv geraubt“, sagte Gerd-Christian Wagner und bedankte sich für deren Geduld.

Mit Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen konnten in diesem Bereich viele Sanierungsmaßnahmen verwirklicht werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,3 Millionen Euro. Neben Bundes- und Landesmitteln sowie weiteren Fördergeldern hat die Stadt Varel selbst insgesamt 3,14 Millionen Euro finanziert.

Für den Ausbau von Straßen und Plätzen hat die Stadt weitere 6,17 Millionen Euro aufgewendet. Auch private Hauseigentümer haben im Sanierungsgebiet kräftig investiert. Es sind 108 Modernisierungen in Höhe von insgesamt 10,67 Millionen Euro getätigt worden, teilte die Stadt mit. „Sie haben die Gunst der Stunde genutzt“, sagte Bürgermeister Wagner mit blick auf die gute Fördersituation der Bauprojekte für die Privatinvestoren.

„Im Sanierungsgebiet sind viele für das Stadtbild wichtige Gebäude erhalten und aufgewertet worden“, heißt es: „Straßen und Plätze wurden bürgerfreundlicher und laden jetzt dazu ein, den Innenstadtbereich zu besuchen und dort zu verweilen.“ „Es gibt dort nun keine maroden Winkel oder brüchige Straßen mehr“, resümierte Gerd-Christian Wagner.

Niedersachsens Bauminister Olaf Lies (SPD) lobte den Rat der Stadt Varel: „Auch in schwierigen Haushaltslagen haben sie an dem Projekt festgehalten.“ Das habe sich schließlich ausgezahlt. Vor allem langfristig. „Attraktive Geschäfte und ein attraktives Umfeld sind die Garanten für eine belebte Innenstadt“, sagte Olaf Lies. Er wies dabei besonders auf den neu gestalteten Schlossplatz hin: „Dort wurde ein kulturhistorischer Punkt geschaffen.“

Bei der Feierstunde waren neben Ratsmitgliedern und Vertretern der Verwaltung auch Geschäftsleute und Politiker wie die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) aus Varel zu Gast. Auch Landrat Sven Ambrosy sprach ein Grußwort und gratulierte zu dem gelungenen Abschluss.

Er machte sich in seiner Rede für die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stark. Der Kreis habe vor einer Woche den neuen Nahverkehrsplan für Friesland im Internet veröffentlicht. „Das ist eine Revolution im ländlichen Raum“, sagte Ambrosy.

Das Thema Stadtsanierung wird die Vareler Politik und Verwaltung aber weiter beschäftigen. Für das Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne besteht noch die Sanierungsmaßnahme „Stadtumbau-West“. In diesem sind bereits mehrere Projekte umgesetzt worden, manche müssen noch realisiert werden.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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