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NWZonline.de Region Friesland Politik

Vareler Narren im Kanzleramt

21.02.2019

Varel /Berlin Zu Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin war das Vareler Prinzenpaar Sascha II und Merle I zusammen mit der Präsidentin der Karnevalsgemeinschaft Waterkant, Gudrun Uhr, und dem Präsidenten des Niedersächsischen Karnevalsverbandes, Karl-Heinz Thum. Beim Tollitäten-Gipfel in Hannover wurden die Vareler Narren dazu auserkoren, alle niedersächsischen Karnevalisten in Berlin zu vertreten.

Anreise war bereits am Montag. Da ging es aber noch nicht zur Kanzlerin, sondern zum Parlamentarischen Abend, bei dem es natürlich vor allem um den Karneval, seine Bräuche, seine Herkunft und seine Bedeutung ging.

Erst am nächsten Tag ging es dann im vollen Ornat zum Amtssitz der Kanzlerin. „Da mussten wir dann zuerst Sicherheitsmaßnahmen wie am Flughafen über uns ergehen lassen“, erzählt Gudrun Uhr. Als nächstes ging es zur Stellprobe: Auf der großen Treppe waren die Plätze markiert, auf denen die Vertreter der Bundesländer Aufstellung beziehen sollten. Leider bekam die niedersächsische Delegation einen Platz in den hinteren Reihen und kam erst später nach vorn.

Am frühen Nachmittag kam dann endlich die Kanzlerin. Ein Selfie mit Angela Merkel war leider nicht drin. „Wir durften dort keine Bilder machen. Die Handys mussten in der Tasche bleiben“, erklärt Gudrun Uhr. Auch für ein Gespräch mit der Kanzlerin war kaum Zeit. Dafür waren einfach zu viele Karnevalisten zu Gast. „Mehr als ein Händedruck war kaum drin.“

Dennoch glaubt die Vareler Karnevalspräsidentin, ein ganz anderes Bild der Kanzlerin bekommen zu haben. „Sie wirkte beim Empfang sehr entspannt, hat noch das Tanzmariechen zu sich geholt, um ein Foto zu machen. Im Fernsehen kennt man sie ja vor allem ernst, aber sie kann auch lachen“, sagt Gudrun Uhr. Zudem habe sich Angela Merkel für den ehrenamtlichen Einsatz in den Vereinen ausgesprochen.

Aber nicht nur die Begegnung mit der Kanzlerin machte Eindruck bei den Vareler Karnevalisten, sondern auch die Vertreter der anderen Bundesländer. „Es war sehr eindrucksvoll, einmal die Roben und Ornate der anderen Prinzenpaare zu sehen“, so Gudrun Uhr. Und an anderen Orten wird Karneval tatsächlich anders gefeiert als hier. So werden die Karnevalsfeiern mancherorts mit einem Kirchgang verbunden. „Das wäre doch schön, wenn man das hier auch mit der Kirche verbinden könnte“, sagt sie.

Auch wenn der Nordwesten nicht unbedingt als Karnevalshochburg bekannt ist, konnten doch viele der anderen Narren durchaus etwas mit Varel anfangen. „Vielen ist Dangast ein Begriff.“

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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