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NWZonline.de Region Friesland Politik

Diskussion In Varel: Konzept zum Sportpark erhitzt die Gemüter

02.08.2019

Varel Das Thema „Sportpark“ erhitzt die Gemüter in Varel. Rund 100 Politiker, Bürger und Sportler diskutierten am Dienstagabend im Rathaus dieses Thema. Rede und Antwort stand Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der zu der Infoveranstaltung eingeladen hatte. Es gab Kritik, aber auch Lob.

Bemängelt wurde beispielsweise die fehlende Transparenz. „Warum wurde erst geplant und erst dann der Bürger gefragt?“, lautete einer der Vorwürfe. Auch Wagners Aussagen, der Verkauf des Waldstadions sei noch offen, widerspreche dem Förderantrag an den Bund, der eine Veräußerung zur Gegenfinanzierung des Projektes in Langendamm vorsieht. „Bleiben Sie doch stabil und ändern Sie nicht ständig Ihre Meinung“, sagte ein Bürger. Wagner entgegnete, dass ein Kompromiss gefunden werden solle, der für alle Beteiligten Sinn ergebe.

Zum Einstieg stellte Stadtplaner Olaf Freitag das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt am Standort Langendamm noch einmal vor. Neu entstehen soll ein Kunstrasenplatz sowie eine Leichtathletikanlage vom Wettkampftyp B. Für dieses Konzept stellte der Bund eine Förderung von vier Millionen Euro in Aussicht. „Wir müssen berücksichtigen, dass der Bau in Langendamm in mehrere Bauabschnitte gegliedert ist. Der Kunstrasenplatz hat hierbei erste Priorität“, sagte Olaf Freitag.

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Den Bedarf melden Varels Fußballer seit Jahren an. Dass nun Bewegung in die Sache kommt, lobte Hartmut Ehmen. „Dafür gebührt der Stadt großer Dank. Was sie damit für die Jugendarbeit tun, ist sehr wichtig.“

Vor allem der angedachte Verkauf des Waldstadions wurde noch einmal heftig kritisiert. Um dieses zu verhindern, entwarf ein Förderkreis Bürgerpark Waldstadion eine Ideenskizze mit dem Erhalt der Anlage bei gleichzeitiger Erweiterung zu einem Bürgerpark. In Langendamm solle dagegen ein ganzjährig bespielbarer Fußballplatz entstehen. „Wunderbar ist die unmittelbare Nähe zum Wald, was sich ideal für Jogger anbietet“, sagte Norbert Ahlers vom Förderkreis, der dieses Konzept erläuterte.

Varels Kämmerer Jens Neumann stellte einen vorläufigen Finanzierungsplan vor. Demnach koste die Finanzierung eines Sportparks in Langendamm 7,639 Millionen Euro. Bezahlt werden soll das Projekt durch die vier Millionen Euro vom Bund, Verkaufserlöse von Gewerbeflächen an der Hellmut-Barthel-Straße in Höhe von 800 000 Euro, durch 750 000 Euro aus dem Haushalt der Stadt und geschätzt 1,25 Millionen Euro durch den Verkauf von Teilflächen an der Windallee. Bleibt eine Finanzierungslücke von 839 000 Euro. Wie diese zu füllen ist, bleibe noch offen. Weil der Verkauf der Teilflächen aber noch nicht entschieden sei, müsse auch dieser Posten zunächst „ausgeklammert werden“, betonte der Kämmerer.

Für Wagner ist das kein Problem. „Bis das Projekt an den Start geht, haben wir noch genügend Zeit. Ein Verkauf von zusätzlichen Gewerbeflächen bietet sich hierfür natürlich sehr gut an“, sagte der Bürgermeister.

Michael Diederich Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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