• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Politik

Doch Kein Abriss: Toilettenhäuschen bleibt stehen

21.09.2018

Varel Der Abriss des Toilettenhäuschens am Schlossplatz in Varel ist jetzt endgültig vom Tisch, die Toiletten bleiben stehen. Das Thema kam zuletzt im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss der Stadt auf die Tagesordnung.

Hintergrund der Entscheidung ist, dass der Abriss ursprünglich mit Mitteln aus der städtebaulichen Förderung gefördert werden sollte. Der Abbruch sollte insgesamt 25 000 Euro kosten und zu zwei Dritteln von den Fördergeldern finanziert werden. Die Förderung läuft jetzt aber ohne Beschluss aus.

„In der Politik hat niemand Interesse daran, das Thema weiter zu verfolgen“, sagte am Donnerstag Georg Ralle (SPD) auf Nachfrage des „Gemeinnützigen“. Ralle ist Vorsitzender des Bauausschusses, in dem der Abriss zuerst diskutiert werden sollte, dann aber von der Tagesordnung genommen wurde.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Idee für den Abriss des Toilettenhäuschens kam von der Stadtverwaltung. Obwohl Zustand und Ausstattung in Ordnung sind, sprach man sich dort für einen ersatzlosen Abriss aus, weil das Toilettenhäuschen nicht zum Ensemble mit dem Amtsgericht, der Schlosskirche und dem Schlossplatz passe und zudem die „visuelle Verbindung zur Langen Straße“ versperre. Als Alternative sollten die Leute Toiletten in den Lokalen oder im Rathaus benutzen.

Die Pläne hatten in der Stadt für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Kritik gab es vor allem, weil es keinen Ersatz geben sollte. Anwohner befürchteten „Wildpinkler“, insbesondere, wenn auf dem Schlossplatz größere Veranstaltungen stattfinden.

Zudem verfügt das Toilettenhäuschen über eine von wenigen barrierefreien Toiletten in der Stadt. Manche Vareler vermuteten hinter den Plänen, dass man die Wohnungslosen, die sich dort häufig treffen, verjagen wollte, indem man ihnen ihren Treffpunkt nimmt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2504
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.