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NWZonline.de Region Friesland Politik

Zukunft Varel fordert Sanierungsplan für Wohnungen

23.01.2019

Varel „Städtische Wohnungen schnell verbessern“, mit dieser Forderung hat die Ratsfraktion von Zukunft Varel auf die Berichterstattung „Diese vier Großprojekte kommen auf Varel zu“ (NWZ vom 16. Januar) reagiert. Darin hatte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner erneut für die Gründung eines Eigenbetriebs „Wohnungswirtschaft“ geworben, um Mieteinnahmen nicht in den Haushalt einzustellen, sondern direkt für die Renovierung der Wohnungen und in die Schaffung neuen sozialen Wohnraumes zu verwenden. Das lehnt Zukunft Varel ab.

„Alles so zu belassen, wie es bislang lief, und darauf zu setzen, dass zukünftige Ratsvertreter bei schlechter Haushaltslage trotzdem in die Wohnungen investieren, ist sicher ein Weg, sagte der Bürgermeister. Aus seiner Erfahrung, so Wagner weiter, sei dies aber ein „Irrweg“.

„Die Aussagen erwecken den Eindruck, dass Zukunft Varel dagegen sei, die Wohnungen endlich in einen ordentlichen Zustand versetzt werden“, schrieb Alfred Müller in einer Stellungnahme: „Richtig ist, dass Zukunft Varel bereits im Jahr 2014 anlässlich der Haushaltsberatungen 2015/16 gefordert hat, dass ein Sanierungsplan für die maroden Wohnungen aufgestellt wird und dass davon abgesehen wird, den Mietern die Miete zu erhöhen. Die Mehrheitsgruppe SPD/CDU, Böcker hat diesen Anträge damals niedergestimmt.“

Axel Neugebauer sagte dazu: „Die Mieter warten seit Jahren darauf, dass ihre Situation verbessert wird. Stattdessen investiert man lieber in Prestigeobjekte und schafft neue Gesellschaften um wohl noch besser dotierte Posten zu ermöglichen.“

„Im Rathaus gibt es doch hoffentlich genug Sachkompetenz, um marode Wohnungen sanieren zu lassen“, ergänzte Karl-Heinz Funke: „Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier noch eine Gesellschaft gegründet werden soll. Es ist ein Armutszeugnis für den Bürgermeister und die Mehrheitsgruppe, wenn festgestellt wird, dass die Politik nicht in der Lage sei, die notwendigen Entscheidungen zu treffen.“

Alfred Müller befürchte, dass es mit dem „sozialen“ Wohnbau schnell vorbei sei, „wenn erst einmal eine Wohnungsgesellschaft gegründet wurde, und die Politik damit aus der Verantwortung entlassen wird“.

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