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NWZonline.de Region Friesland Politik

SPD startet geschlossen in die Zukunft

09.02.2019

Varel Aus vier macht einen: Am Donnerstagabend hat sich der neue SPD-Ortsverein Varel konstituiert. Zuvor hatte der Kreisverband der Sozialdemokraten in Abstimmung mit den bis dato vier Vareler Ortsvereinen Büppel, Oben­strohe, Dangastermoor und Varel-Stadt den Beschluss zur Zusammenlegung gefasst. „Wir blicken in die Zukunft und nicht mehr zurück“, sagte die Kreisvorsitzende Elfriede Ralle bei der Begrüßung.

Zum letzten Mal trugen sich vor Beginn die erschienenen 41 wahlberechtigten Genossen in vier verschiedene Mitgliederlisten ein. Gut eine halbe Stunde später startete die Vareler SPD dann in ein neues Zeitalter: Die Fusion war mit der Wahl von Sascha Biebricher zum neuen Vorsitzenden vollzogen. Er bekam 100 Prozent der Stimmen.

„In der Vergangenheit wurden Fehler gemacht“, sagte der Architekt aus Büppel. Er spielte damit auf die Querelen und heftigen Streitereien im Vorfeld der Zusammenlegung an, gegen die sich besonders der Vorstand des alten Ortsvereins Varel-Stadt ausgesprochen hatte.

Es kam schließlich zur Spaltung, bei der mehrere SPD-Mitglieder ihr Parteibuch abgaben und sich in der neu gegründeten Wählergemeinschaft „Klare Kante“ zusammengeschlossen hatten. „Aber wir wollen einen Neuanfang“, blickte Biebricher bei seiner Vorstellung voraus: „Der neue Vorstand muss sich um Informationen bemühen und diese schnell zu den Mitgliedern bringen.“

Die Fusionsdebatte war aus strukturellen Gründen angestoßen worden. Bislang kamen aus den vier Ortsvereinen die Delegierten für den Stadtverband Varel, die beispielsweise einen Bürgermeister-Kandidaten bestimmen. Das Problem: Es gab viel doppelte Arbeit und mehrfache Strukturen. Weil die Zahl der Mitglieder gesunken ist, stimmte auch die Berechnung der Delegierten für den Stadtverband nicht mehr.

„Wir wollen kurze Wege und kurze Entscheidungen“, sagte Sascha Biebricher, der nun dem größten aller SPD-Ortsvereine in Friesland vorsteht. Er forderte vor allem die jungen Leute auf, sich politisch zu betätigen und versprach, sie zu fördern. „Setzt Euch ein“, forderte Biebricher sie auf. Einer der jungen Genossen ist Dominik Helms. Der Ratsherr fungiert künftig gemeinsam mit Elfriede Ralle und Bernd Piper als stellvertretender Vorsitzender. „Ich will mithelfen, die Partei in Varel wieder stark zu machen und sie voranzubringen“, sagte der 20-Jährige.

Auch Varels SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hielt ein Plädoyer für den neuen Ortsverein. „Lange Jahre waren viele Gräben da“, sagte sie. Und an Sascha Biebricher gerichtet: „Der Vorsitz ist eine große Aufgabe aber auch eine große Chance.“

Der Vorstand des neuen Ortsvereins umfasst zahlreiche Personen, alleine 19 Beisitzer. „Viele Mitglieder der ehemaligen vier Ortsvereine wollten weiter mitmachen“, begründete Elfriede Ralle. Sie war mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden: „Der Vorstand ist eine gute Mischung, in dem Mitglieder aller Generationen vertreten sind.“

Über jeden Posten wurde per Wahlzettel abgestimmt. Eine Kommission sammelte sie ein und zählte aus. BILD: Olaf Ulbrich

Das ist der Vorstand des neuen SPD-Ortsvereins Varel-Stadt

Vorsitzender: Sascha Biebricher. Stellv. Vorsitzende: Dominik Helms, Bernd Piper, Elfriede Ralle.

Schriftführerin Hannelore Schneider. Stellv. Schriftführerin: Anne-Lene Haßmann.

Kassierer: Leo Müller. Stellv. Kassierer: Kevin Haustein.

Mitgliederbeauftragte: Karin Boomhuis. Stellv. Mitgliederbeauftragter: Christian Dobberstein.

Presseteam: Georg Ralle, Sebastian Schmidt.

Beisitzer: Holger Boomhuis, Lothar Bredemeyer, Uwe Brennecke, Jana Dießner, Rüdiger Ehrlich, Christian Günther, Rüdiger Haustein, Malte Kramer, Sören Mandel, Niksa Marusic, Tobias Rostek, Manfred Salewski, Anja Schmidt, Julian Thiede, Herbert Wardzynski, Ria Wardzynski, Jörg Weden, Maik Weden, Marcel Zeidler.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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