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NWZonline.de Region Friesland Politik

Pläne sind der Politik nicht konkret genug

11.12.2019

Varel Noch gibt es keinen Startschuss für eine Mobilitätszentrale in der alten Güterhalle am Vareler Bahnhof. Die Mitglieder des städtischen Bauausschusses einigten sich in ihrer Sitzung am Montagabend darauf, das Thema noch einmal zur Beratung in die Fraktionen zu geben. Unklar war den Ausschussmitgliedern zunächst auch, wie das ganze Vorhaben überhaupt finanziert werden soll. Eine erste Entscheidung wird daher wohl erst im Januar fallen.

Die Güterhalle befindet sich seit rund 14 Jahren im Besitz der Stadt. Das Gebäude ist denkmalgeschützt, wird allenfalls als Abstellfläche genutzt und verfällt zusehends. Jetzt soll die Halle saniert und dort in Zusammenarbeit mit der Firma Mobile Zeiten aus Oldenburg eine Mobilitätszentrale eingerichtet werden. Der Plan sieht vor, in der Halle eine Fahrradstation, Büros für mobilitätsaffine Firmen und eine Forums- und Veranstaltungsfläche einzurichten. Versuche, in dem Gebäude kulturelle Angebote oder ein Café unterzubringen, waren bislang nicht erfolgreich.

In der Halle könnte eine Nutzfläche von 700 Quadratmetern entstehen. Die Sanierung wird – nach einer ersten groben Planung – rund 1,65 Millionen Euro kosten. Die Stadt soll maximal mit 200 000 Euro zur Kasse gebeten werden, ein Großteil der Kosten soll über Fördermittel abgedeckt werden.

Und genau daran entzündete sich die Kritik: „Hier wurden ganz hemdsärmelig eine Million Euro Fördergelder aufgeschrieben und alle finden das Projekt nett. Aber das sind butterweiche Dinge, auf die man nicht bauen kann“, sagte Jost Etzold (FDP). Wenn die Fördergelder nicht vorhanden sind, gehe man ein Risiko ein. Auch Carsten Kliegelhöfer (Grüne) mahnte: „Wir müssen aufpassen, dass wir da keine finanzielle Bauchlandung hinlegen. Wir dürfen den Investor aber auch nicht zu lange warten lassen.“

Genau darauf machte nämlich Bürgermeister Gerd-Christian Wagner in der Sitzung aufmerksam. „Wenn der Rat nicht dahinter steht und man dem Projekt wenig Chancen einräumt, sollte man vielleicht besser die Finger davon lassen.“ Verhandlungen mit möglichen Geldgebern seien nur dann sinnvoll, wenn die Politik hinter dem Projekt stehe. Zudem könnte das Projekt auch komplett gestoppt werden, wenn die nötigen Finanzmittel nicht zustande kommen.

Wagner warb in der Sitzung noch einmal für das Projekt. Der Bahnhof selbst sei eine „Perle“, die neue Überführung werde weitere Impulse geben und vor diesem Hintergrund sei es auch wichtig, die Güterhalle anzugehen. Wagner betonte zudem, dass das Projekt verlustfrei laufen soll. „Ich möchte mir keine Güterhalle ans Bein binden, die nur Verluste schreibt.“

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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