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NWZonline.de Region Friesland Politik

Nachruf: Kämpfer für soziale Gerechtigkeit

04.08.2018

Varel Familie und Weggenossen trauern um einen Menschen, der sich in hohem Maße um die Stadt Varel und den Landkreis Friesland verdient gemacht hat: Walter Heidenreich ist vor wenigen Tagen im Alter von 87 Jahren verstorben.

Der Sozialdemokrat hat die Entwicklung der Stadt mehr als 50 Jahre lang an maßgeblicher Stelle begleitet und gestaltet. 1954 war er in die SPD eingetreten und damit einer langen Familientradition gefolgt. Schon sein Vater, der Landtagsabgeordnete und Bürgermeister Adolf Heidenreich, hatte seine Meinung unerschrocken auch in der Diktatur der Nazis vertreten.

1961 kandidierte der gelernte Tischler Walter Heidenreich erstmals für den Vareler Stadtrat und zog auf Anhieb in das Kommunalparlament ein – mit dem viertbesten Stimmenergebnis. Bei jeder folgenden Wahl wurde er bestätigt – und gehörte dem Rat somit 50 Jahre lang an. In zahlreichen Fachausschüssen waren sein Wort und sein Rat gefragt. Zeitweise war er auch stellvertretender Bürgermeister. Auch dem Kreistag gehörte er von Oktober 1968 bis Juli 1977 sowie von Januar 1980 bis Oktober 2011 in insgesamt neun Wahlperioden an. Viele Jahre fungierte er als Beigeordneter im Kreisausschuss. Von November 1986 bis Oktober 1996 repräsentierte Walter Heidenreich den Landkreis Friesland als 1. bzw. 2. stellvertretender Landrat.

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Vor sieben Jahren wurde Walter Heidenreich mit der höchsten Auszeichnung der SPD geehrt, der Willy-Brandt-Medaille. In der Laudatio seines Parteifreundes und langjährigen Wegbegleiters Dr. Wolf-Dieter Scholz wurde deutlich, dass Walter Heidenreich „kein politischer Theoretiker, sondern immer ansprechbar gewesen ist für die Hilfsbedürfnisse anderer Menschen.“ Er sei ein engagierter Kämpfer für soziale Gerechtigkeit auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Handels gewesen und habe seine persönlichen Interessen immer hinter die Belange des kommunalen Wohls gestellt. Die Lebensqualität der Bürger der Stadt und des Landkreises zu verbessern war sein Anliegen.

Familie und Freunde geben ihm am Freitag, 10. August, das letzte Geleit. Die Urnenbeisetzung findet um 11 Uhr in der Auferstehungskirche statt.

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