• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Politik

Neue Arbeitsgruppe Sucht Engagierte Mitstreiter: Vareler wollen Klima schützen

09.08.2019

Varel Was kann Varel für den Klimaschutz tun? Diese Frage beschäftigt die Bürger, Politiker und Verwaltung nicht erst seit den „Fridays-for-Future“-Schülerdemonstrationen vor dem Rathaus an der Windallee. Bereits seit 2011 gibt es das integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises Friesland. Darin enthalten: ein energetischer Steckbrief von Varel.

So kann die Stadt etwas für das Klima tun

Als ein globales Phänomen ist die Erderwärmung eindeutig – darauf weist der letzte Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) aus dem Jahre 2007 hin.

Die Zunahme der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen und der Anstieg des Meeresspiegels sind die in den letzten Jahren sich abzeichnenden Wirkungen des Klimawandels.

Landkreise, Städte und Gemeinden können im Rahmen ihrer Gebietshoheit durch ihre Rolle als Energieverbraucher, Versorger und Anbieter, Planungs- und Genehmigungsinstanz sowie Eigentümerin von Liegenschaften einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten.

Damit sei „eine aussagefähige Grundlage geschaffen worden“, teilte Damian Folkers jetzt in einem Schreiben der Agenda Varel mit: „Konkrete Maßnahmen wurden daraus leider bisher nicht abgeleitet.“

Um das zu ändern, gründet sich nun eine von der Agenda Varel unterstützte „Arbeitsgruppe Klimaschutz“ in der Stadt. Die konstituierende Sitzung findet statt am Dienstag, 13. August, 18 Uhr, im Fraktionszimmer des Rathauses an der Windallee. Eingeladen sind alle interessierten Bürger, die sich für den Klimaschutz einsetzen und „zeitlich engagieren“ möchten.

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Thematik „konstruktiv mit der Verwaltung und dem zuständigen Fachausschuss für Planung und Umwelt zusammenzuarbeiten“, heißt es in der Einladung. „Insbesondere für die bereits beschlossene Fokusberatung der Stadt Varel sollen vorbereitende Daten aufgenommen und Vorschläge erarbeitet werden“, kündigte Damian Folkers von der Agenda Varel an.

Mit der neuen Kommunalrichtlinie Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bestehe erstmals die Möglichkeit, individuell auf die Städte passende Klimaschutzprojekte zu entwickeln, um gezielt in Fördermaßnahmen einzusteigen. In einem Antrag an die Fraktion der Sozialdemokraten im Vareler Rat forderte der SPD-Ortsverband jüngst die Generierung von Fördermitteln, um bei der Stadtverwaltung eine Personalstelle für ein kommunales Förderprogramm Klimaschutz einzurichten.

Die Ratsgruppe G 6 (Grüne, Linke sowie die parteilosen Cordula Breitenfeldt und Alexander Westerman) ging sogar noch einen Schritt weiter und beantragte, dass für die Stadt Varel der Klimanotstand ausgerufen werden solle. Dabei geht es darum, dass in Varel der Klimaschutz zum strategischen Ziel der Stadt erklärt werden soll. Derzeit ruht dieser Antrag jedoch.

Ausrufen kann den Klimanotstand nur der Rat. Folgende Forderung sind unter anderem mit einer möglichen Entscheidung verknüpft: Die Stadt erklärt die Eindämmung der Klimakatastrophe zur Aufgabe von höchster Priorität. Die Stadt wirbt aktiv für die Einhaltung des Ziels, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bei Anschaffungen oder Veranstaltungen muss die Stadt die Auswirkungen auf Klima und Ökologie beachten.

Der Klimawandel ist mittlerweile deutlich erfahrbar. Damit verbunden ist in Zukunft auch eine zunehmende Erhöhung des Meeresspiegels. Das betrifft in erster Linie Friesland mit 74 Kilometern Küstenlinie. „Küstennahe Orte wie Varel sollten daher besondere Anstrengungen zum Klimaschutz unternehmen“, fordert die Agenda Varel.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2501
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.