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NWZonline.de Region Friesland Politik

Medaille für Wolf-Dieter Scholz

16.09.2019

Varel Eine große Ehrung gab es für Prof. Dr. Wolf-Dieter Scholz während einer Feierstunde am Sonntag in Varel. Er wurde mit der „Willi-Brandt-Medaille“ ausgezeichnet. Nach Berufstätigkeit als Seemann, Automechaniker, Fernsehredakteur, Studium für das Lehramt und Lehrertätigkeit hatte Scholz die Politik für sich entdeckt.

„Vor 50 Jahren war Willi Brandt der letzte Auslöser für mich, Mitglied dieser Partei zu werden“, so Scholz. Brandt habe sozialdemokratische Träume von einer gerechteren Gesellschaft gehabt und sich mit Leidenschaft und Emotionalität dafür eingesetzt.

Am 1. Januar 1969 trat Wolf-Dieter Scholz der SPD bei und zog schon bald in den Rat der Stadt ein. Von 1972 bis 2006 war er Mitglied des Stadtrates und von 1981 bis 2002 Fraktionsvorsitzender der SPD und darüber hinaus in vielen Ausschüssen tätig. Für sein Engagement wurde Prof. Dr. Wolf-Dieter Scholz jetzt mit einer Medaille seines Vorbilds ausgezeichnet. Die „Willi-Brandt-Medaille“ ist die höchste Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder vergeben kann.

In seiner Laudatio würdigte der frühere Kollege und politische Wegbegleiter Henning Budde die Verdienste des Geehrten: „Er fand Zugang zu Wählerinnen und Wählern, deren Neigung nicht von vornherein der SPD gehörte, hielt brillante Reden und hat souverän Sitzungen geleitet, moderiert, den Konsens gesucht und in der Regel auch gefunden.“ Bei der Diskussion um den Verkehrskreisel B 437/Tweehörnweg sei er es gewesen, der eine Informationsreise zu verschieden Objekten im Weser-Ems-Gebiet anregt und damit überzeug hatte. „Heute haben wir drei Kreisel und die Zahl des Unfälle ist verschwindend gering“, so Budde.

„Diese Auszeichnung schließt in gewisser Weise einen Bogen in meinem politischen Leben“ sagte Scholz. „Bleibt mutig und optimistisch“, rief er seinen Genossen zu, denn der Weg aus der derzeitigen Krise werde mühsam sein. Für diese Situation gebe es vielfältige Ursachen, die mit den Veränderungen der Sozialstruktur, widersprüchlichen Erwartungen an die Politik, aber auch mit eigenen Versäumnissen zu tun haben.

„Das darf für uns aber kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken, wir sollten jetzt vor allem die jungen Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt, für Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Humanität, Klima- und Umweltschutz und Rechtsstaatlichkeit politisch zu arbeiten, so Scholz, „die SPD ist immer noch die Partei, die am ehesten zur Lösung der anstehenden Problem geeignet ist.“

Die politische Arbeit ist für ihn in den Hintergrund gerückt, er ist lieber auf Reisen nach Australien, Ostasien oder mit dem Wohnmobil durch die USA unterwegs.

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