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NWZonline.de Region Friesland Politik

Konzept wird auf den Weg gebracht

20.02.2019

Varel Nach langer Debatte stand in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport am Montagabend fest: Das Sportstättenentwicklungskonzept, an dem bereits seit Jahren gearbeitet wird, wird auf den Weg gebracht. Die Abstimmung war recht eindeutig: Acht Ausschussmitglieder stimmten für das Konzept, nur bei Zukunft Varel (ZV) gab es zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung.

Die Gruppe G6 (bestehend aus Grünen und der Fraktion Onken/Breitenfeldt/Westerman) und die Wählergemeinschaft hatten das Sportstättenentwicklungskonzept bereits im Vorfeld der Sitzung kritisiert. Carsten Kliegelhöfer (Grüne) legte in der Sitzung noch einmal nach: „Ich bin erstaunt, dass wir eine so lobbyistische Vorlage bekommen“, sagte er. Das Konzept berücksichtige ausschließlich die Interessen der Vereine. Zudem sei die vorgesehene Gründung von Arbeitskreisen intransparent, weil dort keine Vertreter der Gruppen des Rates vorgesehen seien. Außerdem gebe es kein langfristiges Finanzierungskonzept und Folgekosten seien nicht bedacht worden. Für die Umsetzung müsste Vareler „Tafelsilber“ – sprich das Waldstadion – verkauft werden. Auch Cordula Breitenfeldt (parteilos) pochte auf mehr Transparenz: „Das ist das Geld aller Vareler und betrifft nicht nur Sporttreibende.“

Lüder Gutsche, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vareler Turn- und Sportvereine, wehrte sich gegen den Vorwurf des Lobbyismus: „Das Konzept wurde von einem Sachverständigen entwickelt und nicht von den Vereinen.“ Bürgermeister Gerd-Christian Wagner verwies darauf, dass die Arbeitskreise den Ausschüssen unterstellt sind und ihnen berichten müssen. Von Intransparenz könne daher keine Rede sein. Jürgen Bruns (SPD) wollte auch die Kritik am fehlenden Finanzierungskonzept nicht gelten lassen: „Sie wollen ein komplettes Finanzierungskonzept. Dabei wissen wir noch gar nicht, was wir machen wollen.“ Das Sportstättenentwicklungskonzept sei schließlich nur eine Grundlage für die weiteren Diskussionen und keinesfalls in Stein gemeißelt.

Zukunft Varel äußerte zudem Kritik daran, dass in dem Konzept das Waldstadion als mögliches Kapital aufgelistet ist. „Ich fürchte, dass im schlimmsten Fall der Sportplatz Windallee bebaut wird, ohne dass es für die Sportler eine Alternative gibt“, so Sabine Kundy.

Nach der Debatte wurde der Beschluss umformuliert. So wurde das Sportstättenentwicklungskonzept nur vorläufig beschlossen und in die Arbeitskreise sollen Vertreter aller politischen Gruppen des Stadtrates aufgenommen werden. Damit wurde der Antrag von Carsten Kliegelhöfer berücksichtigt.

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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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