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NWZonline.de Region Friesland Politik

Sportstätten: „Vision kann leichter umgesetzt werden“

11.04.2019

Varel „Das ist ein großer Tag für den Vareler Sport“, sagte Lüder Gutsche, als er von der Vier-Millionen-Euro-Förderung des Bundes für einen Sport- und Bürgerpark hörte: „Das ist eine tolle Aussicht und verleiht uns viel Rückenwind für die Umsetzung des Sportstättenentwicklungskonzeptes. Das bringt uns einen Schritt vorwärts.“

Einstimmig hatten die Clubs und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Vareler Turn- und Sportvereine, deren Vorsitzender Gutsche ist, schon im Dezember 2018 in einer gemeinsamen Stellungnahme an die Stadt für die Umsetzung des Konzepts votiert – ergänzt von weiteren individuellen Wünschen.

Doch auch Lüder Gutsche weiß: „Das Sportstättenentwicklungskonzept ist noch nicht beschlossen“ – auch wenn der Rat im März mehrheitlich für die Umsetzung gestimmt hatte. „Aber die Visionen, die angegangen werden sollen, können nun umso leichter verwirklicht werden.“ Wichtig sei es jetzt, „dass die geforderte Gründung von Arbeitsgruppen schnell verwirklicht wird“, so Gutsche.

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Es gibt aber auch Kritiker. Enorme Folgekosten sieht beispielsweise Ratsherr Carsten Kliegelhöfer (Grüne) auf die Stadt zukommen. „Auf was müssten wir dann verzichten?“, fragte er angesichts anstehender Pflichtaufgaben, die in den nächsten Jahren anstünden, unlängst im „Gemeinnützigen“. Dieses wären unter anderem der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Obenstrohe (1,5 Millionen Euro), der Kauf eines neuen Drehleiterwagens für die Vareler Ortswehr (800 000 Euro), der Bau eines neuen Kindergartens (2 Millionen Euro) sowie noch nicht bezifferbare Summen für die Straßensanierung. „Zudem ist es aus meiner ökologischen Sicht nicht sinnvoll, 4000 Quadratmeter Plastik hinzulegen“, sagte Kliegelhöfer.

Bei der Verabschiedung des Sportstättenkonzeptes im Rat verwiesen zudem weitere Ratsmitglieder darauf, nicht übereilt zu handeln. „Es ist eine konzeptionelle Planungsgrundlage. Wir sollten uns damit fünf Jahre Zeit geben“, sagte Dr. Susanne Engstler (CDU). Zuvor hatte Heinz-Peter Boyken (Zukunft Varel) kritisiert, das Konzept verfehle das Thema: „Es erweckt den Eindruck, dass die Planung für den Sport- und Bürgerpark schon ganz konkret ist.“ Dazu hat der Förderzuschlag des Bundestags-Haushaltsausschusses jetzt den Startschuss gelegt.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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