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NWZonline.de Region Friesland Politik

Nachruf: Varel trauert um Erich Hillebrand

13.01.2017

Varel Trauer um Erich Hillebrand: Der frühere SPD-Ratsherr ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine Ehefrau Heide sowie zwei Kinder. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes gehörte 43 Jahre dem Vareler Stadtrat an. 2011 schied er aus diesem Gremium aus. Als Politiker kümmerte er sich besonders um das Thema Finanzen und Soziales.

Erich Hillebrand wurde am 4. Oktober 1934 im schlesischen Neisse geboren. Als Kind kam er mit seiner Familie im Zuge der Kriegswirren nach Varel. Er ging in Jeringhave und Dangastermoor zur Schule. Zunächst lernte Erich Hillebrand Möbeltischler.

1970, als er bereits zwei Jahre im Stadtrat saß, begann er über den zweiten Bildungsweg an Akademien in Frankfurt und Hamburg Arbeitsrecht und Wirtschaftspolitik zu studieren. Er arbeitete als Sekretär beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

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In der Sommerzeit organisierte er von 1970 bis 1975 das gewerkschaftliche Jugendlager in Südfrankreich für junge Leute aus dem gesamten Bundesgebiet. In der Winterzeit übernahm er in Oldenburg gewerkschaftliche Bildungsarbeit. Im Jahr 1976 wurde er Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) und blieb es bis zu seiner Rente 1998.

Seine kommunalpolitische Arbeit ließ Erich Hillebrand mit Ablauf der Ratsperiode 2011 ausklingen. Er machte damit dem Nachwuchs der eigenen Partei Platz. „Es gibt nun genug junge Leute in der SPD“, sagte der stets gut gelaunte Vareler damals.

Viel Negatives und auch viel Positives habe er als Ratsmitglied erlebt, sagte er einst. Zu dem Negativen zählte für ihn das Auseinanderbrechen der Fraktion. Es habe ihn persönlich sehr belastet, „dass man nicht Kraft genug hatte“. Zu den Turbulenzen im politischen Alltag gehörten aber auch schöne Momente. Zu ihnen zählte er die Investition in eine Tartanbahn im Waldstadion. Darum hatte es viel Streit gegeben.

Überhaupt hatten Erich Hillebrand es die Vereine angetan. Auch den Baubeginn der Fußgängerzone in Varel hob Hillebrand in seiner Rückschau nach der letzten Ratssitzung hervor: „Wir waren ja eine der ersten im Land.“ Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit sei für ihn jedoch das soziale Leben gewesen. „Der Seniorenpass hatte einen sozialpolitischen Wert“, betonte Hillebrand damals. Unter anderem spielte der Streit um die nächtliche Straßenbeleuchtung da rein.

Auch nach seiner aktiven politischen Laufbahn beteiligte er sich am kommunalen Geschehen der Stadt. So äußerte er sich in Leserbriefen in der NWZ  zu den Ergebnissen der Wahl im September 2016.


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