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NWZonline.de Region Friesland Politik

Volkstrauertag: Ein Tag gegen das Vergessen

20.11.2017

Varel Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt: Auf dem Vareler Friedhof fand am Sonntagnachmittag die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Eingeladen hatten dazu die Stadt Varel und die Reservistenkameradschaft der Bundeswehr. Einige Dutzend Bürger waren zu der Versammlung auf dem Friedhof gekommen. Bei der Gedenkfeier wurden Kränze niedergelegt.

„Uns führt heute die Trauer zusammen, verbunden mit dem immens wichtigen Bestreben, die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren“, sagte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner bei seiner Ansprache. „Denn wenn niemand mehr an sie denkt, dann sind sie endgültig tot, dann kann ihr Schicksal keinem mehr etwas sagen.“

Er appellierte an die Anwesenden, auch bei Konflikten in fernen Ländern nicht wegzuschauen. In vielen Krisenherden seien auch deutsche Soldaten beteiligt. „Dass deutsche Soldaten ins Ausland geschickt werden, dass sie dort ihr Leben riskieren, das ist im öffentlichen Bewusstsein kaum präsent“, so Wagner. Dabei sei man es ihnen schuldig, dass man sich mit ihrem Auftrag auseinandersetze und dass denjenigen, die verletzt oder traumatisiert wieder zurückkehren, geholfen werde.

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Wagner schilderte als Beispiel einen Einsatz aus Afghanistan im April 2010, bei dem ein deutsches Fahrzeug in eine Sprengfalle geriet. Bei der Explosion wurden drei deutsche Soldaten getötet und fünf schwer verletzt. Der Bürgermeister las zudem aus einem Feldpostbrief zweier belgischer Kameraden an die Mutter des bei dem Einsatz ums Leben gekommenen Major Jörn Radloff vor.

Auch Pastor Peter Löffel hielt eine Ansprache auf dem Friedhof. Harald Menge vom Forum gegen Gewalt trug das Gebet „Vertrauen“ vor, das bei den Kämpfen in Stalingrad während des Zweiten Weltkriegs entstanden ist. Das Totengedenken wurde gehalten von Volker Mordhorst, Oberstabsbootsmann a.D. Der Posaunenchor Varel begleitete die Gedenkveranstaltung.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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