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NWZonline.de Region Friesland Politik

Ehrenamt: Wandel bei den sieben Feuerwehren

18.09.2015

Hohenkirchen Nun muss nur noch der Wangerländer Rat zustimmen und dann ist es offiziell: Gemeindebrandmeister Ingo Kruse und sein Stellvertreter Horst Siefken werden ihre Ehrenämter zum 1. Oktober niederlegen.

Wie berichtet, hatten Kruse und Siefken berufliche und private Gründe für diesen Schritt angegeben. Ingo Kruse von der Ortswehr Minsen war seit Januar 2008 zunächst stellvertretender Gemeindebrandmeister, seit Januar 2013 dann Gemeindebrandmeister. Horst Siefken von der Ortswehr Wiarden ist seit 2013 sein Stellvertreter. „Wir bedauern diesen Schritt“, betonte Markus Gellert von der Gemeinde Wangerland: Kruse und Siefken hätten hervorragende Arbeit geleistet. Beide wollen weiter aktiv in ihren Ortswehren mitarbeiten.

Kommisarisch im Amt

Eike Eilers, Ortsbrandmeister in Hohenkirchen, übernimmt das Amt des Gemeindebrandmeisters kommissarisch, sein kommissarischer Stellvertreter ist Waddewardens Ortsbrandmeister Florian Harms. Laut Gellert hat sich Eike Eilers in den vergangenen Wochen bereits in die Geschäfte des Gemeindebrandmeisters eingearbeitet.

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Wie wichtig die Arbeit aller sieben Wehren ist, verdeutlichte Gellert anhand Zahlen: Bis Mittwochabend haben die Kameraden in diesem Jahr bereits 86 Einsätze bewältigt, darunter den Bombenfund im Dreiländereck zwischen Jever, Schortens und dem Wangerland im Juli und einen Dachstuhlbrand Mitte August in Horumersiel. „Diese Einsätze zeigen, dass wir jeden Kameraden und alle Wehren brauchen, sie zeigen aber auch, wie wichtig es ist, dass alle zusammenarbeiten“, so Gellert.

Es habe sich wieder einmal gezeigt, dass die gemeinsamen Übungen der Wehren inzwischen Früchte tragen. „Die Kameraden können sich aufeinander verlassen“, sagte Gellert. Zudem kündigte er an, dass das neue Spritzenfahrzeug für die Ortswehr Waddewarden demnächst ausgeliefert werden soll.

Mit Blick auf die Zukunft der Feuerwehr herrsche im Wangerland eine gute Stimmung, berichtete er. „Alle bringen sich ein“, betonte er und kündigte für November die Vorstellung des aktualisierten Brandschutz- und Hilfeleistungskonzepts an.

„Wir haben die Feuerwehr Wangerland bewertet und auf den Kopf gestellt und wissen nun, was uns ins Haus steht“, sagte Bürgermeister Björn Mühlena. Auch die Feuerwehr selbst gehe diesen Prozess offensiv mit, es habe viele Gespräche über die Zusammenarbeit gegeben. „Wir haben ein gutes Zukunftskonzept“, sagte Mühlena.

Wiarden mit im Boot

Auch die Ortswehr Wiarden sei am Konzept beteiligt, betonte Mühlena auf Nachfrage aus dem Gremium. Wie berichtet, hatte die Wehr der Gemeinde Untätigkeit vorgeworfen, weil sie kein Fahrzeug hat und das Gerätehaus zu klein ist. „Dabei hat es ein Kommunikationsproblem gegeben“, sagte Mühlena. Die Wehr hadere noch mit der Neuausrichtung und sei zu Recht etwas skeptisch, sagte Mühlena. Aber: „Es zeichnet sich eine einvernehmliche Lösung ab.“

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